Cube Compact – der universelle 360-Fotografie-Roboter
Entdecken Sie die erweiterten Funktionen und Möglichkeiten des Cube Compact von PhotoRobot, des universellen Roboters für die 360-Produktfotografie.
Der universelle 360°-Roboter erhält ein Upgrade – Cube Compact
Cube Compact ist eine Variante des Cube v6, des universellen Roboters für die 360°-Produktfotografie. Diese Multifunktionsgeräte lassen sich als eigenständiger Drehteller oder als rotierende Halterung für Mannequins einsetzen oder halten Objekte im Schwebemodus in der Luft. Der Roboter eignet sich damit für ein außerordentlich breites Spektrum kleiner bis mittelgroßer Produkte und zahlreiche fotografische Anwendungen.
Ein Beispiel ist die 360°-Produktfotografie von Artikeln, die nicht von allein stehen können oder zusätzlich gestützt werden müssen. Denken Sie an Produkte wie Handtaschen, Fahrräder, Kronleuchter oder Leuchten. Im Schwebemodus kann der Cube solche Artikel über einem Arbeitsplatz aufhängen und um 360 Grad drehen.
Dies geschieht in vollständiger Synchronisation mit Kameras, Blitzgeräten und Beleuchtung, sodass die Aufnahme aller Perspektiven automatisiert abläuft. Das Gerät lässt sich am Boden oder an der Decke montieren, mit vielen Fotozubehörteilen kombinieren und ist mit anderen Fotorobotern kompatibel. Doch was unterscheidet den Cube Compact von anderen Versionen?
Lesen Sie weiter und erhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen: das neue Design und der höhere Durchsatz unseres universellen Roboters für die 360°-Produktfotografie.

Optimiertes Design für maximale Leistung
Andere Versionen des Cube-Roboters haben am Gehäuse zahlreiche Kühlschlitze. Diese Schlitze können jedoch viel Staub ansammeln, insbesondere beim Fotografieren von Textilien auf einem Fotomannequin. Sie ähneln dem Filter einer Waschmaschine: Für einen reibungslosen Betrieb benötigen sie regelmäßige Aufmerksamkeit und Reinigung.
Der Cube Compact hat diese Schlitze nicht mehr. Stattdessen ist das Gehäuse weitgehend geschlossen, sodass kein Staub ins Innere gelangen kann. Der Luftstrom im Inneren ist vollständig kontrolliert: Die einzige Einlassöffnung ist ein einzelner Lüfter mit Staubfilter. Am Ende des Luftwegs lässt eine einzige Auslassöffnung die Luft aus dem Roboter strömen.
Damit wird die gesamte angesaugte Luft gefiltert, und Staub hat keinen anderen Weg ins Innere. Das hilft beim Fotografieren großer Mengen an Textilien oder beim Arbeiten in einer typischen Lagerumgebung. Der Filter lässt sich zudem äußerst leicht reinigen, sodass Unterbrechungen der Produktions-Workflows minimal bleiben.
Zugleich lässt sich der Roboter mit einer integrierten Steuerung für die Laserpositionierung ausstatten. So können Bediener den Linienlaserkopf direkt am Roboter anschließen und mit Strom versorgen. Dadurch gibt es weniger Verkabelung, und eine zusätzliche Laserbox ist nicht nötig.

Produktivere Fotografie von Bekleidung und Textilien
Der Cube Compact entstand aus dem Bedarf, die Funktionalität des Geräts beim Fotografieren großer Mengen an Bekleidung und Textilien zu verbessern. Überraschenderweise sammelten sich solche Artikel selbst in klimatisierten Räumen an und erzeugten viel Staub. Dies war vor allem beim Montieren eines Mannequin-Torsos auf dem Cube ein Problem.
Das Design des Cube Compact soll daher die Staubbelastung bei der Arbeit mit Mannequins verringern und verhindern, dass Textilfasern in die Maschine gelangen. Und das gilt nicht nur für das Fotografieren einiger weniger Artikel pro Session: Der Cube Compact unterstützt die Fotografie von 500 oder mehr Objekten pro Arbeitsplatz und Schicht. Dabei überwachen die Geräte ihre thermischen Kennwerte und lassen sich vor, nach und zwischen den Foto-Sessions äußerst leicht reinigen.
Das sorgt für weniger Unterbrechungen und maximale Produktivität in den Produktions-Workflows. Zugleich verringern die verdeckte Steuereinheit und der integrierte Laserausgang mögliche Fehlerquellen rund um den Arbeitsplatz. Es gibt keine Kabel, über die man stolpern könnte, und eine zusätzliche Laserbox ist nicht mehr erforderlich. Beides reduziert die für die Produktion nötige Gerätetechnik und schafft mehr Platz, in dem sich Fotografen frei bewegen können.
Dieselbe zuverlässige Hardware und dasselbe Fotozubehör
Es ist tatsächlich dieselbe Leistung, die Kunden vom Cube von PhotoRobot erwarten – nur in kompakterer Bauweise. Der Cube Compact bietet dieselbe hochwertige Fertigung und dieselbe Tragfähigkeit von 130 kg wie alle Cube-Geräte. Das gilt für alle Betriebsarten: mit dem separaten Drehteller mit 100 cm Durchmesser, mit dem Montagesystem oder im Schwebemodus. Das spielfreie Getriebe sorgt dabei selbst bei maximaler Last für chirurgische Präzision.
Eine automatisierte Steuerungssoftware synchronisiert den Cube anschließend mit weiteren Geräten, Kameras, Lichtern und Robotern und ermöglicht so die vollständige Kontrolle über das Studio. Zudem erlaubt ein Schnellmontagesystem die einfache Installation des Cube auf verschiedenen Arbeitsplätzen. So lässt sich das Gerät in wenigen Minuten allein oder in Kombination mit anderen Robotern einrichten.
Darüber hinaus lässt sich das Schnellwechselsystem für Mannequins des Cube durch einen optionalen Aufbewahrungswagen für Mannequins ergänzen. Der Wagen kann bis zu sechs Mannequins in unterschiedlichen Größen und Formen von einer Station zur nächsten transportieren. Teammitglieder können Mannequins so vorab und abseits des Arbeitsplatzes vorbereiten. Sind sie bereit, lassen sie sich einfach auf dem Cube montieren. Dank der verdeckten Kabelführung des Geräts bleibt außerdem mehr Platz, um die Wagen zu rangieren.

Schnelle Entwicklung nach Ihrem Bedarf
Cube Compact ist für eine schnelle Entwicklung nach den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens erhältlich (auch unausgesprochenen). Das gilt für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Anwendungen im industriellen Maßstab. Es spielt tatsächlich keine Rolle, ob Sie einen Roboter oder 100 oder mehr Roboter bestellen.
Als Hersteller bietet PhotoRobot seinen Kunden direkten Zugang zur Fertigung und zur Softwareentwicklung und ermöglicht damit extrem kurze Innovationszyklen. So lassen sich branchenspezifische, maßgeschneiderte Lösungen für jedes Unternehmen schnell und zu einem sehr fairen Preis entwickeln.
Gemeinsam mit den Kunden berücksichtigen die PhotoRobot-Techniker die Anzahl der zu fotografierenden Artikel, die Produktarten sowie deren Gewicht und Abmessungen. Anschließend können sie einen Arbeitsplatz mit einem oder mehreren Robotern vorschlagen, der auf den verfügbaren Platz und die Anforderungen des Kunden abgestimmt ist.
Mal wird ein bestehender Bereich modernisiert, mal ein komplett neues Studio von Grund auf aufgebaut. Die direkte Kommunikation mit der Hardware- und Softwareentwicklung sorgt für eine reibungslose Einführung der Technologie und eine optimale Funktionalität. Hinzu kommt der Zugriff auf die neuesten Tools und Funktionen.

Intelligente Software und praktische Voreinstellungen
Keine technischen Kenntnisse? Kein Problem. Die intelligente Software von PhotoRobot arbeitet mit sämtlicher Hardware zusammen und macht es einfach, mehrere Fotorobotik-Systeme zu verbinden, zu synchronisieren und zu steuern. Sie steuert alle Geräte (Roboter, Kameras, Lichter) und ermöglicht sowohl die Fernsteuerung des Studios als auch vorprogrammierbare Automatisierung.
Die Software integriert Workflow, Nachbearbeitung und Digital Asset Management, um jede Produktionsphase zu vereinfachen, zu beschleunigen und zu standardisieren. Das einzigartige, integrierte Industriebetriebssystem läuft unter MacOS oder Windows, unterstützt die API-Anbindung und erhält Software-Updates aus der Ferne.
Anpassbare Optionen der Benutzeroberfläche machen die Steuerung für unterschiedliche Anwenderstufen geeignet und bieten eine Reihe intelligenter Funktionen. Dazu gehören praktische Voreinstellungen für verschiedene Produktarten oder Ausgaben sowie einfache bis fortgeschrittene Nachbearbeitungsfunktionen. So kann jeder innerhalb weniger Sekunden Fotos aufnehmen, die einem Styleguide oder bestimmten Bildanforderungen entsprechen.
Die Automatisierung übernimmt wiederkehrende Prozesse wie das Freistellen des Hintergrunds oder Bildanpassungen und -optimierungen. Sie kann sogar automatisch Spin-Bilder erstellen oder 3D-Modelle aus Fotografien generieren. Die Ergebnisse sind häufig webtauglich und erfordern nur minimale oder gar keine Retusche – von kompletten Packshot-Galerien bis hin zu 360°-Spins.

Standardisierte Produktion für kleine bis große Teams
Der Cube Compact und seine Software zielen darauf ab, Produktionsworkflows mit höherem Volumen zu standardisieren und zu straffen. Sie helfen Fachleuten, schneller und effizienter zu arbeiten – abgestimmt mit mehreren anderen Personen oder größeren Produktionsteams.
So verbindet die Technologie beispielsweise alle Phasen des Produktionsworkflows: Produktvorbereitung, Fotografie, Nachbearbeitung und Dateiverwaltung. Dafür bietet das integrierte Industriebetriebssystem eine cloudbasierte Echtzeit-Workflow-Software, die verschiedene Mitarbeitende in ihren Rollen miteinander vernetzt. Dazu zählen Produktionsleiter, Maschinenbediener, Stylisten sowie interne und externe Fachkräfte, etwa für ausgelagerte Qualitätssicherung oder Retusche.
Darüber hinaus lassen sich dank des industriellen Betriebssystems mehrere PhotoRobot-Module gleichzeitig verbinden und synchronisieren. Es verbindet den Cube mit 360°-Drehtellern wie dem Case 850 und ist mit zahlreichen PhotoRobot-Geräten kompatibel. Denkbar sind mehrere Arbeitsplätze, an denen der Cube eigenständig oder in Kombination mit Drehtellern und Roboter-Kameraarmen zum Einsatz kommt. Es können sogar 10, 20 oder 60 Cube-Arbeitsplätze im selben Raum arbeiten.
Dank vorprogrammierbarer Steuerung, API-Integration und cloudbasierter Asset-Verwaltung lassen sich alle Beteiligten der Produktion aufeinander abstimmen.

Mit jeder weiteren Maschine exponentiell schneller
Wie alle PhotoRobot-Systeme zielt der Cube Compact darauf ab, den langfristigen Output und Durchsatz selbst bei sehr großen Anlagen zu maximieren. Stellen Sie sich zum Beispiel einen Hersteller oder Händler vor, der in einer Industriehalle mit 60 oder mehr Cube-Arbeitsplätzen gleichzeitig arbeitet.
In diesem Szenario gilt:
- 60 oder mehr Roboter-Arbeitsplätze finden auf einer Fläche von etwa 25.000 Quadratmetern Platz.
- Die Fläche kann eine ganz normale Lagerhalle ohne Klimatisierung sein.
- Jeder Arbeitsplatz erreicht eine Bearbeitungszeit von etwa 1 Minute pro Produkt.
- Das sind knapp 500 Artikel pro Maschine und 8-Stunden-Schicht.
Doch was passiert, wenn alle 60 oder mehr Maschinen täglich in zwei 8-Stunden-Schichten laufen?
- 500 Artikel x 60 Maschinen x 2 Schichten = mehr als 60.000 Artikel pro Tag.
- Und das mit vollständigen Sets automatisch nachbearbeiteter Ausgaben: Galerien, Packshots und 360°-Ansichten.
- Die Ergebnisse sind häufig webfertig, mit minimalem bis gar keinem Retusche-Aufwand.
- Zudem ist es möglich, Bilder sofort und automatisch online zu veröffentlichen.
Natürlich läuft die Produktion nicht immer zu 100 % nach Plan, aber wir wissen aus eigener Erfahrung, dass ein solcher Durchsatz möglich ist. Tatsächlich gibt es in PhotoRobots Kundenportfolio einen Kunden, der Produktionswerte erreicht, die dem obigen Szenario sehr nahekommen. Mit 60 Cube-Robotern fotografiert dieses Unternehmen in nur zwei 8-Stunden-Schichten durchschnittlich 40.000 Modeartikel pro Tag.
Dabei sind Produktionsverzögerungen und diverse Hindernisse bereits eingerechnet. Wir wissen also, dass dieses Setup mit Leichtigkeit durchschnittlich 40.000 Artikel pro Tag erreichen kann. Stellen Sie sich nun vor, Sie ergänzen ein zweites Werk mit 80 oder mehr Robotern. Und bedenken Sie: Alle Roboter und Systeme sind über die Software und die API-Anbindung vollständig integriert. Sie erhalten außerdem Software-Updates aus der Ferne gleichzeitig und lassen sich zwischen den Schichten einfach reinigen.
Sehen Sie, welche Möglichkeiten sich hier eröffnen?

Auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Demos
Sie möchten wissen, wie sich PhotoRobot in die Fotografie Ihres Unternehmens integrieren lässt? Bei PhotoRobot-Demonstrationen fotografieren wir Ihre Produktlinie oder ähnliche Produkte mit unserer Lösung. Zunächst beraten wir Sie zu Ihren Anforderungen und bauen dann ein maßgeschneidertes Modul aus einem oder mehreren Robotern auf.
Darüber hinaus messen wir genau, wie lange die Aufnahme jedes einzelnen Artikels dauert, und erstellen eine detaillierte Dokumentation. Diese umfasst Integrationshandbücher sowie empfohlene Kameras, Computer und weitere Ausrüstung. Anschließend installieren wir Ihre individuelle Studiokonfiguration im PhotoRobot-Showroom, damit Sie sie in Aktion erleben können.
So gibt es keine unliebsamen Überraschungen, wenn Kunden ihre eigene Produktion starten. Sie können alles persönlich vor Ort testen oder den Live-Test per Videokonferenz verfolgen.

Reibungsloses Onboarding und reibungslose Integration
Nach der Einigung auf eine Konfiguration übergibt PhotoRobot die Technologie an den Kunden. Dazu gehören die Installation der gesamten Ausrüstung vor Ort, die Schulung der Anwender und Unterstützung beim Produktionsstart. In der Regel dauert der gesamte Prozess nur wenige Tage bis eine Woche. Anschließend kann das Unternehmen mit den in der Demo klar definierten Richtwerten den Betrieb aufnehmen. Auch in dieser Phase stehen PhotoRobot-Experten bereit, um neue Ideen der Kunden in ihre Studio-Workflows zu integrieren.
Haben Sie eine Geschäftsidee und möchten wissen, ob PhotoRobot sie umsetzen kann? Melden Sie sich einfach bei uns und schildern Sie uns das besondere Problem, das Sie lösen möchten. Unsere Techniker begleiten Sie gern von der Demonstration bis zur Produktion.

