360°-Produktfotografie – Content-Formate und Produktion
Entdecken Sie die 360°-Produktfotografie: von den verschiedenen 360-Formaten bis zu automatisierter Fotoausrüstung, Software, Workflows und Content-Produktion.
Was ist 360°-Produktfotografie?
Die 360°-Produktfotografie (auch 360°-Spin, Spin-Fotografie oder 360°-Packshot-Fotografie) findet sich vor allem in Webshops und auf E-Commerce-Produktseiten. 360°-Content ist auf Online-Marktplätzen wie Amazon und auf verschiedenen Social-Shopping-Plattformen weit verbreitet und soll die Aufmerksamkeit der Konsumenten gewinnen. Durch interaktivere Produkterlebnisse spricht die 360°-Fotografie Käufer auf eine Weise an, wie es Flat-Lay- oder Stillleben-Fotografie schlicht nicht können.
Mit 360°-Aufnahmen können Marken mehrere Ansichten eines Produkts zeigen und Käufern mehr Informationen für eine sichere Kaufentscheidung liefern. In der Regel entsteht 360°-Content, indem eine Reihe einzelner Produktfotos aus bestimmten Winkeln rund um ein Objekt zusammengefügt wird. Das Ergebnis ist ein interaktives 360-Grad-Produkterlebnis (ein 360 oder Spin), das ein Objekt in Rotation zeigt.
Es gibt verschiedene Arten von 360°-Darstellungen: von einreihigen bis zu mehrreihigen Spins, Zeitraffer-Animationen, Produktvideos und virtuellen Produktdemos. Manche zeigen ein Produkt per Mausklick in kontinuierlicher Drehung, andere ermöglichen eine interaktive Steuerung per Klicken und Ziehen. In diesem Leitfaden betrachten wir die Arten von 360°-Produkt-Content genauer und zeigen, wie Sie jede davon erstellen. Lesen Sie weiter, um einen genaueren Einblick in die Branche zu erhalten – einschließlich aktueller Lösungen, Ausrüstung und Software für die 360°-Produktfotografie.
Warum in 360°-Produktvisualisierung investieren?
Führende Marken nutzen für den Online-Verkauf häufig eine Kombination aus 360°-Produktaufnahmen, Animationen und Produktvideos. Visuell reichhaltige Produkterlebnisse helfen, die Lücke zwischen stationärem und virtuellem Einkauf zu schließen. Sie unterstützen Konsumenten dabei, sich Produkte besser vorzustellen und mit ihnen vertraut zu werden, ohne sie im Geschäft physisch prüfen zu müssen. Neben dem Nutzen für Konsumenten bietet die 360°-Produktfotografie zahlreiche weitere Vorteile:
- Mehr Kaufsicherheit – 360°-Visualisierungen führen zu fundierteren Kaufentscheidungen. Käufer können sich Informationen wie Form, Größe, Material oder Funktionen besser vorstellen, die sonst möglicherweise unbemerkt blieben. Die Differenz zwischen Abbildung und Realität ist minimal, sodass Konsumenten ihre Entscheidung mit allen verfügbaren Informationen treffen können.
- Mehr E-Commerce-Conversions – 360-Grad-Produkterlebnisse können außerdem mehr Website-Traffic, längere Verweildauer auf der Seite und ein besseres SEO-Ranking erzeugen, was wiederum Conversions bedeutet. Voraussetzung ist, dass Ihre Produktvisualisierungen ansprechend sind und alle Fragen der Käufer beantworten.
- Weniger Retouren insgesamt – je besser Konsumenten über Produkte informiert sind, desto seltener schicken sie diese zurück. 360°-Spins und 360°-Packshots nehmen dem Online-Einkauf einen Großteil des Rätselratens.
- Stärkeres Markenimage – je zufriedener die Kunden sind, desto häufiger kaufen sie erneut, sprechen Empfehlungen aus, sorgen für Mundpropaganda und verbessern insgesamt das Markenimage.

Wichtige Begriffe: Stills, 360s, 3D-Spins und 3D-Modelle
Um Missverständnisse zu vermeiden, klären wir einige zentrale Begriffe der Branche. Üblich sind in der 360°-Content-Produktion im Allgemeinen die folgenden Begriffe.
- Einzelbilder (auch Stills) sind einzelne Fotos aus bestimmten Winkeln (Frames) rund um ein Objekt. Üblicherweise besteht ein 360-Grad-Produkt-Spin aus 36 Einzelbildern in Abständen von 10 Grad, die mit spezieller Software zusammengefügt werden.
- 360s (auch 360°-Spins, Spins oder 360°-Packshots) bezeichnen meist standardmäßige, einreihige Spins. Eine Reihe ist der Kamerawinkel (Elevation) für jedes Frame und liegt üblicherweise bei 10° Elevation.
- 3D-Spins (auch mehrreihige Spins oder halbkugelförmige/kugelförmige Spins) bestehen aus zwei oder mehr Reihen von Einzelbildern. Während die erste Reihe meist bei 10 Grad liegt, erfassen die folgenden Reihen mehrere vertikale Winkel. Das Ergebnis ist ein 3D-Produkterlebnis mit horizontaler und vertikaler Betrachtungsachse.
- 3D-Modelle entstehen, indem mithilfe von Photogrammetrie-Scans und spezieller Software eine Reihe von Fotos zusammengefügt wird. Für die Erstellung von 3D-Modellen sind in der Regel mindestens 2 Reihen mit je 36 Aufnahmen rund um ein Produkt erforderlich. Die Photogrammetrie-Software setzt die Bilder anschließend zu einem 3D-Modell zusammen, das in 3D-Produktviewern oder 3D-Produktkonfiguratoren bereitgestellt werden kann.

Welche Arten von 360°-Produktspins gibt es?
Seit die 360°-Produktfotografie im E-Commerce Einzug gehalten hat, hat sie sich zu einer Vielzahl von Formaten entwickelt. Aus nicht interaktiven 360°-Ansichten ist ein breites Spektrum interaktiver Erlebnisse geworden. Dazu gehören 360°-Spins mit Deep Zoom, 3D-Spins (mehrreihig, halbkugelförmige / kugelförmige Spins), Produktanimationen, virtuelle Produktdemos und 3D-Modelle. Im Folgenden betrachten wir die verschiedenen Arten der 360°-Produktfotografie genauer und zeigen, wie Produktfotografen sie jeweils aufnehmen.
Herkömmliche, nicht interaktive 360°-Animationen
Beginnen wir dort, wo alles angefangen hat: bei den klassischen, nicht interaktiven Produktspins im E-Commerce. Diese Animationen liegen meist im GIF-Format vor und werden weiterhin häufig für das Produktmarketing in sozialen Medien und für E-Mail-Kampagnen eingesetzt. GIF-Animationen in 360° zeigen ein Produkt aus allen Blickwinkeln in kontinuierlicher Drehung.
Unternehmen binden GIFs als einzelne Bilddatei auf einer Produktseite oder in einer E-Mail ein. Diese Animationen sind mit der überwiegenden Mehrheit der Webbrowser, E-Mail-Plattformen und den meisten heutigen Produktviewer-Technologien kompatibel. Dieses Format hat jedoch auch seine Grenzen:
- Bildqualität – GIFs haben eine geringere Bildqualität (begrenzt auf 256 Farben, 8 Bit), während andere Formate 16 Mio. oder mehr Farben bieten. Wenn 24-Bit-Bilder als 8-Bit-GIFs optimiert werden, können daher Farben gegenüber dem Originalbild verloren gehen.
- Dateigröße – Die Dateien sind im Vergleich deutlich größer und lassen sich nur schwer komprimieren.
- Nutzerinteraktion – Ohne interaktive Funktionen wie Bewegungssteuerung oder Zoom erzielen GIF-Animationen eine deutlich geringere Wirkung.
Nicht interaktive 360°-Animationen
Als Alternativen zu GIFs gibt es neuere Dateiformate für Animationen, die jedoch nicht von allen Webbrowsern einheitlich unterstützt werden. APNG und animiertes WebP ermöglichen beispielsweise eine bessere Qualität und kleinere Dateien, bleiben aber hinsichtlich SEO problematisch.
Stattdessen setzen Händler häufig auf MPEG-4/H.264-Video mit html5. Dieses Format wird, wie GIF, von den meisten Browsern, E-Mail-Clients und Programmen unterstützt. Es bietet außerdem mehr, wenn auch nur sehr begrenzte Möglichkeiten der Steuerung durch die Betrachter. Sie können in der Video-Zeitleiste navigieren, um die Drehung eines Produkts zu steuern, und Spins auch im Vollbildmodus ansehen.
Interaktive 360°-Spin-Fotografie
360°-Spins mit interaktiven Funktionen ermöglichen die Steuerung von Bewegung und Drehung der Produktbilder. Interaktive 360°-Ansichten bieten häufig eine Zoomfunktion per Mausklick und eine „Drag-to-rotate“-Bedienung und erfordern eine spezielle Software zur Produktdarstellung. Ein individuelles Skript stellt die zusätzlichen Spin-Funktionen (Drehung, Zoom, Hotspots) bereit und bettet die Bilder in Webseiten ein. Kunden können Produkte so direkt auf der Seite erkunden und verschiedene Hotspots und Details in ihrem eigenen Tempo betrachten.
Mehrreihige 3D-Fotografie
Bei der mehrreihigen Spin-Fotografie (auch halbkugelförmig / kugelförmig oder 3D-Produktfotografie genannt) werden zwei oder mehr Reihen einzelner Produktfotos zusammengefügt. Während die erste Reihe in der Regel in einer Elevation von 10° aufgenommen wird, erfassen die weiteren Reihen mehrere vertikale Blickwinkel. Bei halbkugelförmigen Spins liefern 2–3 zusätzliche Reihen eine horizontale 360°-Ansicht des Produkts mit einer 180°-Ansicht von unten nach oben.
Die kugelförmige 3D-Produktfotografie wiederum fügt einzelne Fotos aus 4 bis 6 vertikalen Reihen zusammen. Das Ergebnis ist ein vollständiges 360°-Produkterlebnis ohne Einschränkung der vertikalen oder horizontalen Betrachtungsachse. Die halbkugelförmige / kugelförmige Produktfotografie erfordert jedoch deutlich mehr Fotos als herkömmliche Spins sowie spezielle Fotoausrüstung und Software. So werden für die 3D-Fotografie häufig Drehteller mit optischer Glasplatte, 3D-Kamerastative und -halterungen sowie Mehrkamerasysteme benötigt.
In der Regel besteht ein Standard-Spin aus 24 oder 36 Fotos, die aus gleichmäßigen Winkeln rund um das Produkt (360 Grad) aufgenommen werden. Für die 3D-Fotografie multipliziert sich die Anzahl der Fotos mit jeder zusätzlichen Reihe. Bei nur 3 Reihen mit je 36 Fotos sind das 108 Bilder, die zu einer einzigen Bilddatei zusammengefügt werden. Das bedeutet, dass die Bilddateien deutlich größer sind und eine anspruchsvollere Technologie zur Darstellung von 3D-Bildern erforderlich ist.
360°-Spins mit zwei Achsen
Als Nächstes kombinieren 360°-Spins mit zwei Achsen (auch Doppelachsen-/Dual-Achsen-360°-Spins) zwei getrennte 360-Grad-Bilddateien, eine horizontale und eine vertikale. Das Ergebnis ähnelt der 3D-Produktfotografie, geht jedoch zugunsten kürzerer Bearbeitungszeiten und kleinerer Dateien zulasten der Bildqualität. Wegen der Bearbeitungszeiten ist die Produktion von Doppelachsen-Spins für Unternehmen jedoch nicht sinnvoll. Mit spezieller 3D-Fotoausrüstung (wie der von PhotoRobot) ist die Produktion mehrreihiger Spins tatsächlich einfacher, weniger zeitaufwendig und insgesamt effizienter.
Zeitraffer-Produktanimationen
Ein weiteres beliebtes Medium sind Zeitraffer-Produktanimationen, die Betrachtern Produkte mit beweglichen Teilen in Bewegung zeigen. Manchmal enthalten sie zusätzlich einen 360°-Spin. Animationen eignen sich, um eine große Bandbreite an Artikeln zu präsentieren, zum Beispiel Haushaltsgeräte, Küchenzubehör, Wohnaccessoires oder Möbel. Zeitraffer-Animationen helfen Verbrauchern, sich mit allen Teilen eines Produkts vertraut zu machen – innen wie außen.
Virtuelle Produktdemos
Virtuelle Produktdemos (auch 2D-/3D-Produkttouren) werden sowohl im E-Commerce als auch für B2B-Verkaufspräsentationen immer beliebter. Eine Produktdemo verbindet in der Regel 360°-Produktfotos, Packshots und Videos zu einem interaktiven Produkterlebnis. Das Format ist besonders nützlich, um technische Produkte wie Hardware und Maschinenkomponenten zu demonstrieren. Häufig bietet es Explosionsansichten mit Anmerkungen sowie zoombare Hotspots, die zentrale Produktmerkmale hervorheben.
Videoclip-Animationen
360°-Produktvideoclips sind im Mode-E-Commerce sehr verbreitet. Für die Aufnahme ist allerdings spezielle Studioausrüstung erforderlich (wie der Virtual Catwalk von PhotoRobot). Videoanimationen können zum Beispiel ein Model auf einem Laufsteg zeigen. Verbraucher können das Model starten, pausieren und drehen, um die Kleidung in Bewegung zu sehen und feine Details genau zu prüfen. So kommen Elemente wie Stoff, Material und Design besonders gut zur Geltung, und Mode- und Modelfotografie wirken zugleich lebendiger.
Fotorealistische 3D-Modelle
3D-Modelle für den E-Commerce werden aus mehreren, sich überlappenden Fotografien erzeugt, um eine fotorealistische 3D-Darstellung eines Objekts zu erstellen. Dabei erfasst, vermisst und interpretiert eine spezielle Photogrammetrie-Scansoftware das Bildmaterial und erstellt daraus ein digitales Modell. Die Aufnahme ähnelt der von mehrreihigen 3D-Spins und erfordert Fotos aus mindestens 2 vertikalen Reihen. Jede Reihe umfasst in der Regel 36 oder mehr Bilder. Diese Fotos lässt die Software anschließend durch Photogrammetrie-Algorithmen laufen, um das 3D-Modell zu erzeugen.
3D-Modellierung wird häufig für Software zur Online-Produktkonfiguration, für die AR-Produktansicht und für B2B-Produktdemos eingesetzt. Produkte, die stark individualisierbar, schwer zu transportieren oder besonders technisch sind, können von solchen Anwendungen profitieren. Unter anderem ermöglichen sie die Produktindividualisierung in Echtzeit für Produktlinien wie Bekleidung und Schuhe. Mit 3D-Modellierung lassen sich außerdem Möbel oder schwere Maschinen in einen AR-Raum (Augmented Reality) projizieren. 3D-Modelle können bewegliche Teile in Bewegung zeigen und Anmerkungen, Hotspots oder Explosionsansichten enthalten, um ihr Publikum besser zu informieren.
Welche Produkte profitieren am meisten von 360°-Bildern?
Im Vergleich zur klassischen Flat-Lay- und 2D-Produktfotografie erfordert die Produktion von 360°- oder 3D-Bildmaterial mehr Zeit und Ressourcen. Von der Investition in Fotoausrüstung und Software bis hin zu Produktions- und Postproduktionsteams sind die Kosten zweifellos höher. Woran erkennen Sie also, ob Ihr Produkt von einer 360°- oder 3D-Ansicht profitieren würde? Die Antwort hängt in der Regel ebenso vom Verbraucher ab wie vom Produkt. Fragen Sie sich:
- Müssen Kunden sich die Form des Produkts vorstellen können? Denken Sie zum Beispiel an einen Teppich im Vergleich zu Schuhen und Modeprodukten. Können sich Kunden mit nur wenigen Packshots mit dem Produkt vertraut machen? Wirkt das Produkt auf Fotos flach und leblos, sollten Sie 360°- oder 3D-Fotografie in Betracht ziehen.
- Handelt es sich um ein Produkt, das Kunden unbedingt in der Hand prüfen möchten? Denken Sie an eine Damenhandtasche oder eine Designer-Armbanduhr. Käufer möchten solche Produkte genau begutachten und betrachten oft jeden Zentimeter von Material und Design.
- Fehlen Verkaufsargumente? Vielleicht befindet sich eine Gravur an der Innenseite eines Verlobungsrings, oder das Produkt hat andere teilweise verdeckte Merkmale. In solchen Fällen kann sich der Aufwand für 360°-Spins mit Deep-Zoom-Technologie oder für 3D-Fotografie lohnen.
Komplexen Produkten die dritte Dimension verleihen
In den meisten Fällen können dreidimensionale Produkte von 360°-Produktfotografie und 3D-Darstellungen profitieren. Manche Produkte eignen sich jedoch besser als andere. Schließlich erfordert die Produktion von 360°-/3D-Aufnahmen mehr Zeit und Ressourcen als einige wenige Packshots. Es hängt auch vom Produkt ab und davon, wie viel zusätzlichen Nutzen eine 360°-Darstellung bietet.
Nehmen Sie als Beispiel hochpreisigere Anschaffungen wie Geländemotorräder, Motorräder oder Quads. Solche Produkte sind hochtechnisch und bestehen aus vielen mechanischen Bauteilen und Designelementen, die sich prüfen lassen. Hier können halbkugel- und kugelförmige Produktdarstellungen den Informationsgrad liefern, den Kunden erwarten. Mehrreihige 3D-Spins vermitteln Form und Detailgenauigkeit auf eine Weise, die eine Reihe von Standbildern schlicht nicht erreichen kann.
Material und Textur präsentieren
Ein weiterer verbreiteter Anwendungsfall für 360°-Ansichten, Animationen und 3D-Fotos ist die möglichst realitätsnahe Darstellung von Material und Textur online. Denken Sie an Modeprodukte wie stilvolle Kleidung, Bekleidung und Accessoires. Von Leder bis Wildleder, von Handtaschen bis zu Designer-Sonnenbrillen und -Uhren: Eine 360°-Ansicht kann Details ähnlich wie im Ladengeschäft erfassen. Sie zeigt, wie Licht von glänzendem Material reflektiert wird, oder zoomt auf Edelsteine, Diamanten und andere besondere Designmerkmale.
Im Grunde kann jedes Produkt, das Käufer im Laden genau ansehen oder anfassen möchten, von einer 360°-Ansicht profitieren. Dazu zählen auch Möbel und Wohnaccessoires, Gadgets und Elektronik oder alles, dessen Material sich in 2D nur schwer zeigen lässt. Das Ziel ist insgesamt, Käufern ein echtes Gefühl für Artikel zu vermitteln, die häufig vor Ort gekauft werden.
Technische Produkte demonstrieren
Andere Artikel wie Maschinenkomponenten, Werkzeuge, Haushaltsgeräte und Gadgets erfordern anspruchsvollere Darstellungsformen. In manchen Fällen genügt eine 360°-Ansicht, während hochtechnische Produkte stärker von immersiven Produktdemos profitieren können. Produktdemos können aus konfigurierbaren 3D-Modellen, Produktanimationen oder Produkttouren mit Explosionsansichten und Anmerkungen bestehen. Denken Sie zum Beispiel an einen Automotor oder an Motorrad-Ersatzteile.
Eine Produkttour zeigt nicht nur jeden wichtigen Blickwinkel auf die Maschine. Sie kann bewegliche Teile in Aktion vorführen oder auf verborgene mechanische Elemente und elektronische Komponenten zoomen. Diese Informationen sind für Kunden häufig entscheidend, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Denken Sie an einen Mechaniker oder Techniker, der das richtige Bauteil oder Ersatzteil auswählen muss. Generell gilt daher: Je technischer das Produkt, desto mehr profitiert es von einer anspruchsvolleren Produktdarstellung.
Wie erstellt man 360°-Produktinhalte?
Wie erstellen Sie nun 360°-Produktinhalte? Zunächst müssen Sie die Inhalte entweder selbst mit geeigneter Studioausstattung produzieren oder ein Studio für Produktfotografie beauftragen. Wie auch immer Sie vorgehen: Folgende Bereiche sollten Sie priorisieren:
- Bildqualität – Für 360°-Produktbilder sind hochwertige, hochauflösende Fotos erforderlich. Außerdem benötigen Sie viele Aufnahmen sowie Zeit und Ressourcen für die Produktion.
- Das Budget – Professionelle Produktfotografie-Ausrüstung und Software für den Eigenbetrieb können das Budget belasten. Prüfen Sie, ob die interne Produktion oder die Beauftragung eines Dienstleisters die bessere Option ist. Legen Sie außerdem fest, welche Arten von 360°-Produktinhalten Sie erstellen möchten – 360°-Ansichten oder 3D.
- Technologie zur Produktdarstellung – Für jede 360°-Produktdarstellung benötigen Sie einen Produktviewer, der die Inhalte auf Ihrer Website bereitstellt. Produktviewer benötigen ein responsives Design für die Darstellung auf Mobilgeräten und Desktop. Sie sollten zudem für SEO optimiert sein, von der Ladezeit der Seite bis zur interaktiven Darstellung.
- Der Workflow – Berücksichtigen Sie abschließend den Workflow, unabhängig davon, ob die Produktion intern oder durch ein Unternehmen für Produktfotografie erfolgt. Planen Sie Aspekte wie das Produktstyling oder Post-Production-Workflows ein, etwa Bildbearbeitung, Konventionen zur Dateibenennung sowie Prüfung und Veröffentlichung.

Wo Sie einen hochwertigen 360°-Produktviewer finden
Ein 360°-Produktviewer (auch 360°-Objektviewer oder Spin Viewer) ermöglicht es, 360°-Spins in eine Website einzubetten. Ein Beispiel ist der Product Viewer von PhotoRobot. Mit dieser Software lässt sich ein 360°-Spin ganz einfach in jede Website oder Produktseite einbetten. Sobald die Bilder in die Software hochgeladen sind, ermöglicht das Kopieren und Einfügen eines einbettbaren JavaScripts das sofortige Hosting der Bilder.
Das Skript ermöglicht die 360-Grad-Darstellung, optimiert Dateigrößen und bietet Zoom sowie Downloads in voller Auflösung. Zudem verfügt der Product Viewer über anpassbare Animationsparameter, Bildkomprimierung und automatische Veröffentlichung. Er ermöglicht eine immersive Interaktion, unterstützt Lazy Loading und bringt eine Reihe von SEO-Vorteilen mit. Darüber hinaus zahlen Nutzer bei unbegrenzter Anzahl an Aufrufen und unbegrenztem Datentransfer nur für den tatsächlich genutzten Speicherplatz.

Beispiele für hochwertige 360°-Bilder
Was macht also einen 360°-Spin zu einem „guten“ 360°-Spin? Zunächst sollte er seine Aufgabe erfüllen, Informationen über Form, Textur und Merkmale eines Produkts wirksam zu vermitteln. Dafür müssen Fotografen ein Produkt nicht nur im richtigen Licht aufnehmen. Sie müssen auch die besten Blickwinkel und die passenden Kameraeinstellungen für hochwertige Bilder finden. Hinzu kommt die Suche nach dem besten 360°-Produktviewer, um Spins auf einer Website oder in einem Onlineshop zu hosten.
Ein guter Produktviewer liefert hochauflösende Bilder, die SEO-freundlich und einfach online zu hosten sind. Wie der Product Viewer von PhotoRobot sollte auch eine 360°-Viewer-Software ein responsives Design bieten, damit die Darstellung auf Mobilgeräten und im Browser flüssig läuft. Bilder sollten auf Produktseiten schnell laden, wobei Bilder mit höherer Bildzahl per Lazy Loading nachgeladen werden (sie werden erst bei Nutzerinteraktion aktiviert).
Daher ist es wichtig, dass Produktviewer über Lazy Loading und dynamisches Laden verfügen. Dynamisches Laden ermöglicht die sofortige Interaktion mit Bildern, die im Hintergrund vorgeladen werden. Lazy Loading wiederum verhindert, dass größere Bilddateien die Ladezeiten der Seite verlängern und die Gesamtleistung der Seite beeinträchtigen.
Workflow für die Produktion von 360°-Produktinhalten
Wie werden 360°-Produktinhalte nun produziert? Ob durch professionelle Produktfotostudios oder intern – der allgemeine Workflow umfasst zahlreiche Phasen. Diese unterscheiden sich selbstverständlich je nach Faktoren wie Fotoausrüstung, Software, Team, Arbeitsaufkommen, Produkten usw. Im Allgemeinen umfasst der Workflow für 360°-Produktinhalte jedoch Folgendes:
- Wareneingang: Waren annehmen, Bestand prüfen, Produkte sortieren (wiegen und vermessen);
- Produktvorbereitung: Styleguides beachten, Szene aufbauen, Hardware und Software vorbereiten;
- Bildaufnahme: das Fotoshooting;
- Post-Production: Bildbearbeitung und Retusche (Hintergrundentfernung, Bildoptimierung);
- Qualitätskontrolle: Prüfung und Freigabe der Fotos;
- Content-Auslieferung: Konventionen zur Dateibenennung, Veröffentlichung im Web;
- Produktrückgabe: sicherstellen, dass Artikel das Studio erst verlassen, wenn alle Bilder aufgenommen wurden.
Jede Phase der Produktion von 360°-Produktinhalten bringt unterschiedliche Aufgaben mit sich. Teams müssen entscheiden, wer für Bearbeitung oder Retusche zuständig ist, intern oder extern. Außerdem müssen sie die Workflows der Qualitätskontrolle festlegen und klären, wie die Inhalte ins Web gelangen. Hinzu kommen Konventionen zur Dateibenennung und die Gesamtorganisation der Produktionsprozesse.
Diese Prozesse lassen sich mit einer Software zur Automatisierung der Produktfotografie häufig vollständig automatisieren. Tatsächlich kann Automatisierungssoftware (wie PhotoRobot_Controls) nahezu alle Studio-Workflows und -Prozesse optimieren – dazu später mehr.

Braucht mein Unternehmen 360°-Produktinhalte?
Unternehmen müssen abwägen, ob sie ein professionelles Studio für Produktfotografie beauftragen oder die Inhalte intern produzieren. Bei der Produktfotografie im eigenen Haus sind die Anfangskosten naturgemäß höher, als wenn Sie für nur wenige 360°-Aufnahmen ein Studio beauftragen. Mit der richtigen hauseigenen Fotoausrüstung und Automatisierungssoftware kann der Return on Investment jedoch mit der Zeit deutlich steigen. Je größer die Zahl der zu fotografierenden Produkte, desto bedeutender wird der ROI.
Kosten für 360°-Produktcontent-Services
Wenn Sie die Aufnahmen extern vergeben, schwanken die Kosten von Projekt zu Projekt stark. Der Preis für eine einzelne 360°-Drehung hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen:
- Das Produkt. Genügt ein Standard-Drehteller für die Fotografie, oder wackelt das Produkt bzw. erfordert es eine besondere Vorbereitung? Für die Inszenierung des Produkts benötigen Sie unter Umständen Ausrüstung und Zubehör, was den Preis erhöht – ob bei externer Vergabe oder im eigenen Haus.
- Volumen. Wie viele Produkte möchten Sie fotografieren? Handelt es sich nur um wenige 360°-Packshots, oder haben Sie ein breiteres Sortiment? Je mehr Produkte, desto höher die Kosten.
- Logistik. Wie aufwendig ist der Transport? Benötigen Sie eine spezielle Transportversicherung oder ein größeres Studio? Denken Sie an die Produktfotografie von Automobilen und schweren Maschinen. Je anspruchsvoller die Logistik, desto höher der Preis.
- Arten der Produktfotografie. Müssen Sie Produkte in 3D fotografieren? Die Preise für Produktfotografie-Services hängen von der erforderlichen Ausrüstung, dem Zeitaufwand und der Bildbearbeitung ab.
- Bildauflösung und Gesamtqualität. Die Bilder müssen alle Merkmale und Details zeigen, die Ihr Produkt einzigartig machen, und zugleich Form, Größe und Beschaffenheit vermitteln.
- Lizenzierung. Dürfen Sie das gesamte Bildmaterial nutzen, oder ist nur die Nutzung der 360°-Aufnahme lizenziert? Wenn Sie zusätzlich zur Drehung eine Galerie mit Einzelbildern erwerben, kann der Service mehr kosten.

Wie Produktfotografie-Services Drehansichten liefern
Beim Einkauf von 360°-Fotografie-Services müssen Sie die Lieferform der Inhalte festlegen. In welchem Format soll der Dienstleister die 360°-Aufnahmen liefern?
- Verfügen Sie über einen eigenen 360°-Produktviewer? Wenn ja, kann der Content-Anbieter einzelne Bilddateien zum Hochladen in Ihren Viewer liefern. So behalten Sie die volle Kontrolle über die Qualität und die freie Wahl der Technologie zur Produktdarstellung.
- Benötigen Sie eine Komplettlösung inklusive Viewer? Content-Anbieter können einen Ordner mit Bilddateien samt Einbettungsskript für den 360°-Viewer liefern. Bedenken Sie jedoch, dass Sie dann keine andere Technologie zur Produktdarstellung nutzen können. Empfehlenswert ist es stets, stattdessen einen Viewer auszuwählen, den Sie über alle Kanäle hinweg einsetzen.
- Bietet Ihr E-Shop ein Plug-in für 360°-Viewer? Einige E-Commerce-Plattformen unterstützen spezielle Plug-ins zum Hosten von 360°-Aufnahmen. Damit können Anbieter die Drehungen direkt in einen Webshop hochladen. Auf den meisten Plattformen funktioniert jedoch auch HTML-Code einwandfrei. Heutzutage sind spezielle Plug-ins in der Regel nicht mehr nötig.
- Benötigen Sie einen 360°-Hosting-Service? Ein Beispiel ist das spezielle Image-CDN (Content Delivery Network) von PhotoRobot. Die Cloud-basierte Verarbeitung ermöglicht die Skalierung von Bildern in Echtzeit und in pixelgenauer Auflösung für jedes Endgerät. Alle Dateien sind in einem Digital-Asset-Management-System übersichtlich organisiert, durchsuchbar und sicher abgelegt; unterstützt werden JPEG, PNG und WebP.
Automatisierte 360-Grad-Fotostudios
Je größer die Zahl der zu fotografierenden Produkte, desto eher ziehen Unternehmen eigene Lösungen für die automatisierte Produktfotografie in Betracht. Diese bestehen aus softwaregesteuerten Maschinen und Automatisierung. Sie integrieren Fotogeräte, Kameras, Beleuchtung sowie Funktionen für Bildaufnahme und Nachbearbeitung. Zu den Komponenten eines vollautomatischen 360°-Fotostudios gehört häufig unter anderem ein motorisierter, rotierender Drehteller für die Fotografie. Hinzu kommen ein Kamerastativ bzw. eine Kamerahalterung und meist ein Roboter-Kameraarm, der die Kamerahöhe automatisch anpasst.
Die Steuerungssoftware automatisiert dann zahlreiche Prozesse – von der Drehung des Produkts auf dem Drehteller bis zur Auslösung von Blitzgeräten und Kameras. Die Bildbearbeitung kann automatisch mit wiederverwendbaren Einstellungen erfolgen oder eine manuelle Bearbeitung und Retusche von Fotos und Videos ermöglichen. Zum Funktionsumfang der Software gehören in der Regel auch Werkzeuge für Qualitätssicherung, Prüfung und automatische Veröffentlichung. Auch die Benennung von Dateien lässt sich automatisieren – und vieles mehr.
Ein automatisiertes 360°-Fotostudio vereinfacht die Produktion von 360°-Spins und mehrreihigen 3D-Fotos erheblich. Zudem lassen sich Standbildgalerien, Packshots, GS1-Bilder und Produktvideos in einem einzigen Prozess erstellen. Mit Mehrkamerasystemen genügt in der Regel eine einzige Umdrehung des Drehtellers, um alles aufzunehmen. Mit PhotoRobot dauert es oft weniger als eine Minute, 360°-Aufnahmen zusammen mit Standbildern, Packshots und GS1-Fotos zu erstellen.

Was benötigen Sie für die Produktion im eigenen Haus?
Die Kosten eines eigenen, automatisierten Studios für Produktfotografie unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Bei der Berechnung der Gesamtinvestition sind Bereiche wie Logistik, Personal, Ausstattung und Installation, Schulung, Stellfläche und Skalierbarkeit zu berücksichtigen. Zudem gibt es viele Installationen für die Produktfotografie in unterschiedlichen Branchen, von Mode über Möbel und Schmuck bis zu Industrie oder Automobil. Welche Hardware-Kombination erforderlich ist, hängt daher von der Produktlinie ab, von Stückzahl und Größe bis zu Form und Gewicht.
Standardausrüstung für die 360°-Fotografie
Im Mittelpunkt jedes Setups steht in der Regel ein motorisierter Drehteller für die Fotografie. Hinzu kommen Kamera, Stativ, Beleuchtung und Hintergrund. Die Größe des Drehtellers richtet sich nach der Art der Produkte, von Größe und Form bis zum Gewicht. PhotoRobot fertigt zum Beispiel eine breite Palette unterschiedlicher Drehteller, um Produkte aller Größen und Arten zu positionieren.
Kombinieren Sie jeden motorisierten PhotoRobot-Drehteller mit zusätzlichen Robotern wie dem Roboter-Kameraarm oder der Multi-Cam. Sie automatisieren die Kamerahöhe und die Bildaufnahme, während die Multi-Cam die schnelle Aufnahme mehrreihiger 3D-Fotografie ermöglicht.
Zur Ausstattung eines automatisierten Studios gehören mitunter auch Lösungen für die Mannequin-Fotografie und Geräte zur Produktinszenierung. Ein Beispiel ist der Cube von PhotoRobot. Er bietet ein System für den schnellen Wechsel von Mannequins oder kann kopfüber über einem Drehteller im Hängemodus installiert werden. In diesem Modus lassen sich Objekte einfach teilweise oder vollständig in der Luft aufhängen und die Rotation von Produkt und Drehteller synchronisieren.
Automatisierungssoftware
Zusätzlich zur Ausstattung ebnet Automatisierungssoftware den Weg zur vollständigen Automatisierung der Content-Produktion und des Digital Asset Managements. Eine umfassende Softwarelösung (wie die von PhotoRobot) integriert die Steuerung von Ausstattung, Kameras und Beleuchtung sowie Nachbearbeitung, Freigabeprozesse und Veröffentlichung.
Mit der automatischen Objektzentrierung, dem Beschnitt, der Skalierung, der Hintergrundentfernung und weiteren Funktionen von PhotoRobot sind Produktfotos in der Regel unmittelbar nach der Aufnahme webtauglich. Anwender können Einstellungen konfigurieren sowie speichern und wiederverwenden, um Bearbeitungsparameter und Styleguides zu automatisieren. Das umfasst auch die automatisierte Bearbeitung ganzer Standbildgalerien, 360°-Aufnahmen, 3D-Fotos und Videos.

Von Product-in über Produktion und Veröffentlichung bis zu Product-out: Die PhotoRobot-Software zielt darauf ab, alle Studio-Workflows zu verbessern und die Kommunikation zwischen den Teams zu stärken. Weitere nützliche Funktionen sind die automatische Dateibenennung, Tools für Content-Sharing und Dateiübergabe sowie die Bestandsverfolgung. Kombinieren Sie diese mit dem integrierten Bild-Hosting und SpinViewer von PhotoRobot für ein globales CDN mit Bildskalierung in Echtzeit und pixelgenauer Auflösung.
Know-how der Anwender
Die nächste Voraussetzung für ein automatisiertes Studio ist ein Team mit ausreichend Wissen für diese Aufgabe. Dazu gehört zunächst ein professioneller Studiofotograf, der Ausstattung und Software bedienen kann. Spezielles Wissen und Schulungen sind erforderlich, der Umfang hängt jedoch von der Komplexität (oder Einfachheit) des Systems ab. PhotoRobot bietet zum Beispiel eine Lösung, die selbst Amateurfotografen bedienen lernen können. Man muss sowohl die Hardware als auch die Software beherrschen, in der Regel genügen dafür jedoch wenige Tage Schulung.

Verfügbarer Platz
Schließlich benötigt Ihr Studio ausreichend Platz für die Anlage und dafür, dass sich der Fotograf frei um sie herum bewegen kann. Außerdem sollte Raum für einen Arbeitsplatz vorhanden sein, einschließlich Computer sowie Strom- und Netzwerkanschlüssen. Wie viel Platz erforderlich ist, hängt von der für die Fotoaufnahmen gewählten Hardware ab.
Manche 360°-Fotografiegeräte passen problemlos und platzsparend in jeden verfügbaren Raum, etwa in die Ecke eines kleinen Webshops. Andere Lösungen erfordern die Installation auf einer größeren Ausstellungsfläche oder zum Beispiel in einer Lagerhalle. Unabhängig vom Standort sind eine Klimatisierung und eine staubfreie Umgebung wichtig. So bleiben die Produkte in einwandfreiem Zustand, und die Produktvorbereitung verläuft insgesamt reibungslos.
Das hauseigene 360°-Fotostudio mit PhotoRobot
Welche Ausstattung benötigen Sie nun für den Aufbau eines hauseigenen 360°-Fotostudios mit PhotoRobot? Beginnen wir mit Licht, Kameras und Objektiven.
- Fotolicht – Mit PhotoRobot kompatible Lichtsysteme umfassen zwei Arten von Licht: Studioblitze von FOMEI und Broncolor oder beliebige LED-Leuchten mit DMX-Unterstützung. Die Software integriert die Steuerung von Studiolichtgruppen sowie die Automatisierung von Blitz- oder Dauerlicht.
- Kameras – Als anschließbare Kameras kommen digitale Spiegelreflex- oder spiegellose Canon-Modelle infrage. Die Software bietet Fernauslösung und Einstellungssteuerung für eine oder mehrere Kameras. In der Regel genügt eine Canon mit 20 bis 30 Megapixeln. Bei Dauerlicht ist außerdem die Belichtungssimulation in Live View hilfreich.
- Ein geeignetes Objektiv – Für sehr kleine Produkte wie Schmuck ist im Studio ein Makroobjektiv erforderlich. Bei den meisten größeren Produkten genügt jedoch ein Objektiv, mit dem sich das Produkt vollständig im Bildausschnitt halten lässt. In der Regel erfüllt ein Zoomobjektiv mit 40 - 100 mm Brennweite diese Anforderung.
Als Nächstes benötigen Sie ein 360°-Fotogerät wie einen motorisierten Drehteller (oder eine rotierende Schaufensterpuppe). Hinzu kommen ein Kamerastativ / -ständer mit Kamerakopf sowie eine Workstation. Außerdem gehören ein Hintergrund für die Ausleuchtung und mitunter Zubehör und Hilfsmittel zur Produktinszenierung für 360°-Fotos dazu.

360°-Drehteller, Kamerasysteme und Softwaresteuerung
Für die Drehteller-Fotografie benötigen Sie einen 360°-Drehteller in passender Größe. Diese arbeiten eigenständig oder in Kombination mit anderen Fotorobotern, etwa einem Roboter-Kameraarm oder einem Mehrkamerasystem.
- Motorisierter 360°-Drehteller – Für die 360°-Drehteller-Fotografie gibt es Drehteller in verschiedenen Größen. Dazu zählen kleinere mobile Drehteller, größere Drehteller-Installationen und Drehteller mit optischen Glasplatten für die 3D-Fotografie.
- Hintergrund – Einige PhotoRobot-Geräte integrieren einen weißen Diffusorhintergrund aus Stoff in das System. Damit lassen sich Produkte einfach vor weißem Hintergrund fotografieren, oder der Hintergrund lässt sich automatisiert für einen transparenten Hintergrund freistellen.
- Roboter-Kameraarm oder Mehrkamerasystem – Für maximale Präzision und Bewegungsfreiheit arbeiten der Robotic Camera Arm oder die Multi-Cam in Kombination mit 360°-Drehtellern. Beide dienen als Kombination aus Stativ bzw. Ständer und integriertem Kamerakopf zur Steuerung einer oder mehrerer Kameras im Studio. Nutzen Sie den Robotic Camera Arm für einreihige 360°-Rotationsaufnahmen oder die Multi-Cam für die schnelle mehrreihige 3D-Bilderfassung.
- Softwaregesteuerte Workstation – Ein einziger softwaregesteuerter Arbeitsplatzrechner (macOS oder Windows) steuert die gesamte Ausrüstung, Kameras, Lichter und Produktionsprozesse.

So produzieren Sie 360°-Inhalte mit PhotoRobot
Der Produktionsprozess für 360°-Inhalte hängt unter anderem vom Studioaufbau und der Produktart ab. Ob Schuhe, Sonnenbrillen, Möbel oder Automobile: Jede Produktkategorie erfordert einen eigenen Ansatz und eine andere Fotoausrüstung. Dennoch gibt es Produktionsphasen, die generell für die gesamte 360°-Content-Produktion mit PhotoRobot gelten.
1 - Arbeitsbereich erstellen
In der Software PhotoRobot Control ist ein Arbeitsbereich eine Liste der Hardware, die für ein bestimmtes Fotoshooting verwendet wird. Er verbindet über eine einzige Softwareoberfläche alle Fotomodule, Kameras, Lichter und weiteres Zubehör. Anwender können den Fast-Shot-Modus für die Bilderfassung bei ununterbrochener Drehtellerrotation aktivieren, Laser und Lichter konfigurieren und Kameras hinzufügen.

2 - Projekt starten
Nach der Konfiguration eines Workspace enthält ein Projekt die Elemente eines einzelnen Fotoshootings oder eines einzelnen Aufnahmetags bzw. einer Aufnahmewoche. Projekte bilden die oberste Ebene der Dateneingabe und bestehen aus einem oder mehreren Items (Fotos eines bestimmten Produkts). Innerhalb jedes Items gibt es einen oder mehrere Ordner, in denen sich verschiedene Arten von Bildmaterial (z. B. Spins, Stills, Videos) organisieren lassen. Um mit der Aufnahme zu beginnen, müssen Sie zunächst ein neues Projekt anlegen (sofern noch keines vorhanden ist) und mindestens ein Item hinzufügen.

3 – Spin-Ordner hinzufügen
Beim Anlegen eines Spin-Ordners fügt die Software automatisch Frames entsprechend der Anzahl der Bilder pro Spin hinzu, die Sie auswählen. Standardmäßig sind es 36 Frames. Je höher die Anzahl der Frames, desto flüssiger wird die Rotation, allerdings benötigen die resultierenden Spins mehr Speicherplatz.

4 – Produkt stylen (Produktvorbereitung)
Ab hier ist es wichtig, dass sich das Produkt von allen Seiten, die auf den Fotos zu sehen sind, in einwandfreiem Zustand befindet. Dazu gehört zum Beispiel die Sohle eines Schuhs, wenn er für 3D-Spins von unten fotografiert wird. Prüfen Sie das Material auf Staub oder Flecken und reinigen Sie das Produkt mit einem Pinsel oder Druckluft. Denken Sie außerdem an die Produktinszenierung (z. B. wie das Produkt positioniert wird).
In der Regel legt der Stylist die Produktinszenierung anhand der Produktart, eines Styleguides und der erwarteten Ergebnisse fest. Der Styleguide bestimmt unter anderem, wie viele Bilder aufgenommen werden, welche Winkel erfasst werden, welche Kamera- und Lichteinstellungen gelten und welche Parameter für die Nachbearbeitung vorgesehen sind. Stylen Sie das Produkt entsprechend und berücksichtigen Sie dabei den Styleguide Ihrer Marke sowie die gewünschten Ergebnisse.

5 – Szene einrichten (Produktpositionierung)
Platzieren Sie das Produkt nach dem Styling auf der Glasplatte eines PhotoRobot 360°-Drehtellers. Dank der PhotoRobot-Funktionen zur präzisen Objektpositionierung gelingt das einfach. So verfügen zum Beispiel sowohl motorisierte Drehteller als auch Roboter-Kameraarme über eine laserunterstützte Positionierung, mit der sich der absolute Drehmittelpunkt leicht finden lässt. Außerdem lassen sich Kameraarm und Drehteller damit einfach aufeinander ausrichten.
Darüber hinaus bieten PhotoRobot-Systeme zahlreiche Funktionen für die Produktinszenierung. Soll das Produkt teilweise oder vollständig in der Luft schweben, wie etwa die Riemen einer Handtasche? Verwenden Sie dafür Nylonfäden oder kombinieren Sie Ihren Drehteller mit einer Produktaufhängung wie dem PhotoRobot Cube.
Das obere Portal des Cube kann außerdem verschiedene Halterungen aufnehmen, z. B. für Stifte, Buchsen, Uni-Klemmen oder robuste Klemmen. Damit halten Sie Spots, Reflexionsflächen oder andere Fotovorrichtungen, um die Szene einzurichten. Prüfen Sie abschließend den Drehteller ebenso wie das Produkt auf Staub und störende Flecken. Achten Sie bei einem Drehteller mit Glasplatte außerdem auf Schlieren oder Fingerabdrücke.

6 – Produktbeleuchtung einstellen
In der Software-Oberfläche können Anwender einzelne Lichtpositionen zuweisen, vordefinierte Positionen auswählen oder eine benutzerdefinierte Position erstellen. In der Regel umfassen die Lichtpositionen Produkt links / Produkt rechts sowie Hintergrund oben / Hintergrund unten. Stellen Sie sicher, dass die Lichtgruppen Produkt links und Produkt rechts das Produkt in natürlichem Licht ausleuchten. Es sollte weder zu dunkel noch zu hell sein. Wichtig ist, dass die Beleuchtung die Textur hervorhebt und das Produkt auf den Fotos von seiner besten Seite zeigt.
Über die Software lässt sich die Beleuchtung anpassen oder per Ein-/Aus-Schalter ein- und ausschalten. Das nutzen Sie zum Beispiel beim Freistellen des Hintergrunds mit Freemask. Dabei muss das Frontlicht ausgeschaltet werden, um ein Maskenbild aufzunehmen. Neben der Anpassung der Intensität bieten einige DMX-gesteuerte Leuchten auch die Regelung der Farbtemperatur.
Anschließend können Anwender alle Lichtgruppen und Lichteinstellungen in der Software für die spätere Automatisierung speichern. Mit Software-Presets lassen sich Einstellungen für Mechanik, Kameras, Lichter und Nachbearbeitung erstellen und speichern. Jede dieser Einstellungen kann dann für einzelne Fotoshootings oder für ganze Chargen ähnlicher Produkte automatisiert werden.

7 – Hintergrundbeleuchtung einstellen
Stellen Sie als Nächstes die Hintergrundbeleuchtung so ein, dass ein makellos weißer Hintergrund entsteht. Wählen Sie in der Software die Hintergrund-Lichtgruppen aus und passen Sie die Intensität an, sodass der Hintergrund von hinten ausgeleuchtet wird. Die Software automatisiert nach der Aufnahme die Hintergrundentfernung und erzeugt je nach Benutzereinstellung einen weißen oder transparenten Hintergrund.

8 – Bildkomposition und Fokus prüfen
Das zentrale Element der Oberfläche im Aufnahmemodus ist das Vorschaufenster. Es zeigt entweder das aktuell ausgewählte Bild (sofern bereits eines aufgenommen wurde) oder das Live View der Kamera. Live View ist besonders hilfreich, um Bildaufbau und Fokus vor der Aufnahme zu prüfen.

9 – Testaufnahme erstellen
Bevor Sie die endgültigen Bilder aufnehmen, empfiehlt es sich immer, eine oder mehrere Testaufnahmen zu machen. Dies ist entweder über die Oberfläche oder per Tastenkürzel möglich (Taste „T“). So können Anwender die Einstellungen von Beleuchtung, Kameras und Hardware vor der Aufnahmesequenz testen. Alle Testbilder werden in einem separaten Ordner für Testaufnahmen abgelegt, auf den Anwender unmittelbar nach der Aufnahme zugreifen können.

10 – 360°-Spinset aufnehmen
Nun müssen Sie in der Software nur noch auf „Play“ klicken, und die Aufnahmesequenz beginnt. Alternativ können Anwender die Sequenz per Tastenkürzel (Leertaste) oder durch Scannen eines speziellen „Start“-Barcodes starten. Sobald die Sequenz abgeschlossen ist, füllen sich alle Miniaturansichten innerhalb des Artikels mit den Bildern der einzelnen Frames.

11 – Nachbearbeitung der Bilder
Nach der Bildaufnahme rufen Sie im Bearbeitungsmodus der Software die Nachbearbeitungswerkzeuge auf. Sie bieten eine breite Palette an Bearbeitungsfunktionen, etwa automatisches Zuschneiden und Zentrieren von Objekten. Das Zentrieren der Objekte ist bei 360°-Spins besonders wichtig. Auch wenn die meisten PhotoRobot-Systeme über eine Laserpositionierung verfügen, benötigen manche 360°-Spins zusätzlich eine softwarebasierte Zentrierung. Dieser Vorgang läuft standardmäßig automatisch ab, lässt sich aber auch manuell steuern.
Zu den weiteren nützlichen Automatisierungswerkzeugen für die Nachbearbeitung zählt die halbautomatische Hintergrundentfernung (nach Level, Flood oder freemask). Mit diesen Funktionen passen Sie den Hintergrund eines Bildes an oder entfernen ihn vollständig. Je nachdem, ob Sie die Methode Level, Flood oder freemask wählen, erzielen Sie unterschiedliche Ergebnisse.
Beachten Sie, dass die Qualität der Hintergrundentfernung durch die Software vor allem davon abhängt, wie die Szene ausgeleuchtet ist. Mitunter müssen Sie mit den Lichteinstellungen experimentieren und einzelne Frames erneut aufnehmen, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Abschließend können Anwender ihre individuellen Einstellungen für jede Bearbeitungsfunktion als Preset speichern und bei künftigen Fotoshootings wiederverwenden. Wenden Sie Funktionen auf ganze Ordner an, oder wählen Sie einzelne Bilder aus, indem Sie in der Software Scopes festlegen. Mit der Konfiguration von Scopes lassen sich Bilder einzeln bearbeiten, bestimmte Schwenkwinkel bearbeiten oder der gesamte Spin-Ordner in einem Schritt bearbeiten.
12 – Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des 360°-Spins
Unmittelbar nach der Bildaufnahme beginnt sich Ihr Spin-Ordner mit den Bildern der einzelnen Frames zu füllen. Die Software bearbeitet jedes Bild gemäß den Benutzereinstellungen nach und setzt die fertigen Bilder anschließend zu einem 360°-Spin zusammen. In der Regel sind diese Spins tatsächlich ohne zusätzliche oder manuelle Retusche sofort webfähig.
Anwender können Bilder lokal oder in der Cloud bearbeiten, jetzt mit einer weitergehenden Vereinheitlichung von lokaler und Cloud-App. Sie haben alles auf einer Seite, einschließlich Informationen zu Fotos, Kommentaren sowie weiteren Details und Anweisungen. Zusätzlich ermöglichen Workflow-Status in der Software eine effektivere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Teams. Legen Sie Statusstufen fest, um Aufgaben zuzuweisen, den Fortschritt zu kommunizieren und Arbeiten in einzelnen Phasen freizugeben oder abzulehnen.
Außerdem machen die Steuerelemente für den Retusche-Zugriff es einfach, Aufgaben klar zu kommunizieren und mit externen Retuscheuren zu teilen. Fügen Sie einfach Anweisungen in den Kommentaren hinzu, bevor Sie die Dateien als „Ready to Retouch“ an den zuständigen Retuscheur weitergeben. Retuscheure können dann von überall auf der Welt auf die Dateien zugreifen, sie herunterladen und bearbeiten und die finalen Ergebnisse anschließend schnell hochladen. Nach dem Upload setzt die Software die Dateien automatisch auf „Retouch Done“. Ein Projektmanager oder Kunde kann die Änderungen dann freigeben oder ablehnen und die Bilder auf Wunsch sofort online veröffentlichen.
So erstellen Sie 3D-Produktinhalte (mehrreihig)
Für mehrreihige 3D-Spins (halbkugel- oder kugelförmig) sind komplexere Ausrüstung, Vorbereitung und Kameraeinrichtung erforderlich. Das liegt vor allem am zusätzlichen Zeitaufwand, den die Aufnahme mehrerer Reihen rund um ein Produkt mit sich bringt. Für einreihige 360°-Spins genügt ein Roboter-Kameraarm in Kombination mit dem Non-Stop-Modus Fast Spin von PhotoRobot völlig.
Werden jedoch 4 oder 5 Reihen in unterschiedlichen Aufnahmehöhen fotografiert, reduziert ein Mehrkamerasystem den Zeitaufwand für die Produktion erheblich. Diese Systeme (wie das Multi-Cam von PhotoRobot) nehmen Kameras für jeden vertikalen Winkel auf und fotografieren so mehrere Reihen gleichzeitig. Sie werden mit motorisierten Drehtellern wie dem Centerless Table verbunden, wobei die Software die Fernsteuerung der Kameras und die vollständige Systemintegration übernimmt.
Die bediener müssen die Einstellungen für jede einzelne Reihe anpassen, was sich in der Software jedoch schnell erledigen lässt. Sie können Einstellungen für Beleuchtung, Kameraaufnahme oder Kamera- und Bearbeitungsparameter anpassen und jeder Reihe individuelle Einstellungen zuweisen. Die PhotoRobot-Ausrüstung und Software steuern den Rest anschließend auf Befehl, automatisieren die Fotosequenzen und die Nachbearbeitung und erzeugen so den 3D-Spin. In der Regel dauert es sogar weniger als eine Minute, bis PhotoRobot nachbearbeitete, webfertige Ergebnisse liefert, die sich sofort online veröffentlichen lassen.

360°-Spins oder 3D-Content: die richtige Wahl
Wenn Sie entscheiden, ob Sie einreihige 360°-Spins oder 3D-Spins benötigen, betrachten Sie zunächst das Produkt. Rechtfertigt der Nutzen einer 3D-Darstellung den zusätzlichen Zeit- (und Kosten-)Aufwand für die Produktion? In der Regel profitieren komplexe und technische Produkte am meisten von der 3D-Fotografie. Es können aber auch Bekleidung und Textilien oder Produkte wie Schuhe sein. Im Grunde können alle Produkte, die Verbraucher von allen Seiten und von oben bis unten betrachten möchten, 3D-Fotos erfordern.
Bei einfacheren Produkten genügt meist eine Reihe, um einen lebensechten Eindruck eines Objekts zu vermitteln. Diese Spins bewegen sich zwar nur nach links und rechts auf einer horizontalen Achse, für Verbraucher kann das jedoch mehr als ausreichend sein. Denken Sie an einen 36-Bilder-Spin einer Sonnenbrille. Kombinieren Sie ihn mit einem Hero-Shot und einigen Marketing-Ansichten auf der Produktseite, und Ihre Aufgabe ist erledigt.

Wichtig ist außerdem, Kosten und Produktions-Workflow zu berücksichtigen – ob Sie die Produktion intern durchführen oder auslagern. Generell ist die Produktion von 3D-Produktinhalten teurer als die von einreihigen 360°-Spins. Sie erfordert zudem mehr Zeit, Aufwand und Ausrüstung. Behalten Sie dies stets im Hinterkopf, besonders beim Outsourcing, da Kosten und Time-to-Web von Anbieter zu Anbieter variieren.
Fazit
Einreihige 360°-Produktfotografie und mehrreihige 3D-Fotografie erfordern entweder interne Lösungen oder die Beauftragung eines professionellen Studios für Produktfotografie. Die Kosten hängen unter anderem von der Komplexität der Fotos, der erforderlichen Ausrüstung und dem Nachbearbeitungsbedarf ab. Hinzu kommen Mengen, Logistik und Workflows sowie die Schulung der Anwender, wenn Sie die Produktion intern durchführen.
Dank der vielen heute verfügbaren Lösungen kann die Produktion von 360°-Content dennoch kosteneffizient sein und sich an einem Budget ausrichten lassen. Suchen Sie eine Lösung, die sowohl den Bedürfnissen Ihrer Kunden als auch denen Ihres Unternehmens am besten entspricht. Für Projekte jeder Größenordnung gibt es eine breite Palette an Ausrüstung für die interne 360°-Produktfotografie. Alternativ bieten sich professionelle Studios für Produktfotografie mit dem passenden Equipment an. Bedenken Sie jedoch, dass Outsourcing mit vielen zusätzlichen Kosten verbunden ist und bei steigendem Volumen einen geringeren ROI liefert als die interne Fotografie.

360°-Produktfotografie mit PhotoRobot
Letztlich will PhotoRobot eine einfache und kosteneffiziente 360°-Produktfotografie sowie insgesamt bessere Online-Produkterlebnisse ermöglichen. 16 hochmoderne Roboter bieten eine Lösung für jede Art von Produktfotografie und den 24/7-Betrieb – ob groß oder klein. Jedes Gerät wird dabei von einem einzigartigen Echtzeit-Betriebssystem mit Cloud-basiertem Workflow und hochgradiger Automatisierung gesteuert. Unsere Automatisierungssoftware verwaltet Studio-Workflows, Digital Asset Management und Image-Hosting. Zudem lassen sich die Tools für automatische Bildaufnahme und Nachbearbeitung einfach in Software von Drittanbietern (3rd Party) integrieren – für maximale Produktivität.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, stöbern Sie in unserer Reihe von Fotorobotern und prüfen Sie, ob eine Lösung zu den Anforderungen Ihres Unternehmens passt. Wir bieten Hardware für die Fotografie von Produkten, die so klein sind wie ein Mikrochip, bis hin zu Automobilen und schweren Maschinen. Einige sind kompakt und leicht transportabel, andere eignen sich für Studios, Lagerhallen oder Showrooms. Machen Sie sich selbst ein Bild und teilen Sie uns mit, ob PhotoRobot Ihre Anforderungen an die 360°-Produktfotografie erfüllen kann.





