Leitfaden für perfekte Beleuchtung in der 360°-Produktfotografie

Leitfaden für perfekte Beleuchtung in der 360°-Produktfotografie

Licht ist für die Fotografie im Allgemeinen ein wesentliches Element und in jedem 360°-Produktfotografie-Arbeitsplatz oder -Studio mit hohem Aufkommen besonders wichtig. Obwohl ein Großteil des 360°-Prozesses bei der Spin-Fotografie automatisiert ist, braucht es für perfekte Produktbilder weiterhin das menschliche Auge und ein gewisses Eingreifen. Lesen Sie weiter, um mehr über alle beweglichen Teile von 360°-Beleuchtungssets, die unterschiedlichen Ansätze bei der Aufnahme und die Bedeutung einer besseren Produktfotografie zu erfahren.

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Beleuchtungsstandards in Studios für 360°-Produktfotografie

Für beste Ergebnisse in der E-Commerce-360°-Produktfotografie ist die Beleuchtung entscheidend. Anders als in der klassischen Fotografie oder der Porträtfotografie, in der Licht gezielt Details hervorhebt, um den Eindruck von Form zu erzeugen, erfordert die 360°-Produktfotografie die perfekte Kombination aus weichem Licht, das Hintergründe und unerwünschte Schatten entfernt, und hartem Licht, das feine Produktdetails betont.

Mit diesem Lichtaufbau erfassen Sie nicht nur alle feinen Details eines Produkts, sondern schaffen auch ein natürlicheres Produkterlebnis, da störende harte Schatten bei der Betrachtung des Produkts von allen Seiten entfallen. Das weiche Licht ermöglicht zudem eine automatisierte Nachbearbeitung, während das harte Licht für brillante Texturen in der Präsentation sorgt.

Bei PhotoRobot halten wir uns an bewährte fotografische Grundsätze, die seit über 100 Jahren praktiziert werden. Der einzige Unterschied: Wir haben den Prozess vom Produktshooting bis zur Nachbearbeitung weitgehend automatisiert.

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Im Studio: Leuchten, Diffusoren und Zubehör für die 360°-Produktfotografie

Einzelnes Studiolicht auf einem Stativ.

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Lichtaufbauten

Bei PhotoRobot setzen wir Blitzlicht und LED-Panels ein, um in der 360°-Produktfotografie aus allen Winkeln die perfekte Ausleuchtung zu erzielen. Blitzlicht ist extrem hell, und seine hohe Leistung sorgt für eine große Schärfentiefe, die Produkte scharf hält und sie zugleich in der Bewegung einzufrieren scheint. Dank der hohen Intensität der Blitzgeräte lässt sich mit höherer Blendenzahl arbeiten und diese Schärfentiefe erreichen; zudem spielt sie eine entscheidende Rolle beim Fotografieren größerer Produkte. Bei kleineren Objekten, etwa einem Mobiltelefon, genügt oft die LED-Beleuchtung.

Ein weiterer Vorteil des Blitzlichts: Wenn die Blitze die Bewegung einfrieren, muss das Objekt nicht angehalten werden. Dadurch lässt sich der Aufnahmeprozess enorm beschleunigen – im Vergleich zu anderen Methoden sparen Sie bis zu 70 % der Aufnahmezeit. Das ist auch mit LED-Licht möglich, jedoch nur bei sehr kleinen Objekten, bei denen sich die Schärfentiefe mit niedrigen Blendenwerten erreichen lässt und die Bewegung durch eine kurze Belichtungszeit eingefroren wird.

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Schirmbeleuchtung im Fotostudio.

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Diffusoren

Der richtige Diffusor lässt das Licht das Produkt gleichsam umhüllen und taucht es in weiches Licht, ideal für interaktive 360°-Produktaufnahmen. Die gängigste Lösung ist die Softbox: Sie kombiniert ein schwarzes Gehäuse mit einer weißen Stoffvorderseite, die das härtere Blitzlicht entweder abmildern oder einfache Softboxen und Diffusoren ergänzen kann.

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Lichtaufbau mit Softboxen.

Zubehör für die Studiobeleuchtung

Hier kommen das menschliche Auge und ein künstlerisches Gespür ins Spiel. Fotografen können gängige Beleuchtungsansätze nutzen und anpassen, um ihre 360°-Produktfotos zu verbessern. Dafür gibt es verschiedene Hilfsmittel und Werkzeuge: von lichtabschirmenden schwarzen Flags über weißen Schaumstoff zum Aufhellen bis hin zu größeren Diffusorflächen, die das Produkt aus jedem Winkel der Drehung in Licht tauchen.

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Ansätze für perfekt ausgeleuchtete Bilder

Vor jedem Produktshooting muss ein Fotostudio zwei entscheidende Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen sicherstellen, dass alle Fotos einen sauberen weißen Hintergrund haben, und Sie müssen festlegen, ob Sie reflektierende oder nicht reflektierende Objekte fotografieren.

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Robuster motorisierter Drehteller und Kameraarm.

Sauberen, weißen Hintergrund erzeugen

Mit einem Robotertisch und rotierender Glasplatte, einem weißen Stoffhintergrund und zwei rückseitigen Lichtquellen lassen sich Produkte vor Streulicht abschirmen und perfekte Produktbilder erstellen. Die Herausforderung besteht darin, dass die Bilder exakt freigestellt und sofort einsatzbereit sind. Dies zu erreichen und dabei einen sauberen weißen Hintergrund zu erhalten, ist jedoch nicht immer einfach – besonders bei stärker reflektierenden oder schwierigen Produkten. Bei solchen Objekten muss der Fokus stärker auf dem Produkt liegen, was zu einem graueren Hintergrund und zu zusätzlichem Aufwand in der Nachbearbeitung führt, um den weißen Hintergrund zu erreichen.

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Helm auf Foto-Drehteller mit Fomei-Lichtaufbau.

Arbeiten mit reflektierenden und nicht reflektierenden Objekten

Bei stark reflektierenden Produkten sind stets besondere Aufmerksamkeit für das Produkt und viel Detailarbeit erforderlich. Nicht reflektierende Objekte lassen sich in einer Drehsequenz meist problemlos aufnehmen. Reflektierende Produkte sind dagegen oft die größere Herausforderung: Sie weisen häufig intensive Glanzlichter auf, die sowohl die Gesamtbildqualität als auch das Produkterlebnis für den Kunden beeinträchtigen können. Deshalb ist es wichtig zu lernen, wie man mit reflektierenden Produkten arbeitet. Das Ziel ist, mit weißen Reflektorflächen und Studioblitzen das Objekt optimal zu inszenieren und auszuleuchten.

PhotoRobot bietet hierfür verschiedene integrierte Strategien für den Umgang mit reflektierenden Produkten. Mit diesen Lösungen nehmen Fotografen Bilder einfach im Dauerbetrieb auf und erledigen die Hintergrundentfernung schnell. Außerdem geht all das auf Knopfdruck – ebenso wie die Steuerung der Arbeitsstation: Sie hält in exakt vorgegebenen Winkeln an, nimmt verschiedene Aufnahmen unter unterschiedlichen Lichtbedingungen auf und kombiniert alles zum hochwertigen Endergebnis – und das in Rekordzeit.

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Benutzeroberfläche einer Software für 3D-Fotografie.

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Mehr Produkttransparenz, höhere Umsätze und weniger Retouren

In der Onlinewelt des E-Commerce sind Ihre Produktbilder im Grunde Ihr Produkt. Hochwertigere Bilder und perfekte Produktfotografie helfen Marken und Händlern, Vertrauen aufzubauen, Produkttransparenz zu schaffen und – vielleicht am wichtigsten – die Zufriedenheit von Kunden und Community zu fördern. Deshalb sollten Produktfotos stets im richtigen Licht präsentiert werden und den Kunden auf einen Blick jedes feine Detail des Produkts zeigen. Wenn Ihre Kunden Vertrauen in ihre Käufe haben, steigen nicht nur die Umsätze, sondern es gibt insgesamt auch weniger Retouren, da Käufer genau das erhalten, was sie von ihrem Onlinekauf erwarten.