Schmuckfotografie – Produktion hinter den Kulissen

Schmuckfotografie – Produktion hinter den Kulissen

Erfahren Sie in diesem Blick hinter die Kulissen, wie Sie die Schmuckfotografie vor Ort einrichten – mit dem transportablen, motorisierten Drehteller-Setup von PhotoRobot.

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Ein PhotoRobot-Setup für die Schmuckfotografie im eigenen Haus

Die Schmuckfotografie – etwa von Armbändern, Halsketten, Ringen und Ohrringen – erfordert spezielle Ausrüstung und Zubehör, die sich für die Makrofotografie eignen. Ziel ist es, schnell aussagekräftige Bilder zu erstellen, die zahlreiche Details, Verzierungen und naturgetreue Farben zeigen.

Dafür müssen wir nicht nur das Produkt, sondern auch die Kameraeinstellungen und das Studio-Setup berücksichtigen. In diesem Beitrag zeigen wir jede Produktionsphase, um die wichtigsten Fragen zur Produktfotografie von Schmuck zu beantworten. Sie finden Antworten auf diese Fragen:

  • Welche Ausrüstung und welches Zubehör benötigen Sie, um Schmuck zu fotografieren?
  • Welche Kamera eignet sich am besten für Schmuckfotografie?
  • Brauchen Sie für die Schmuckfotografie ein Makroobjektiv?
  • Wie minimieren Sie Reflexionen auf Schmuckfotos?
  • Wie bereiten Sie Schmuck für die Produktfotografie vor?
  • Welche Kameraeinstellungen sind für Schmuck am besten geeignet?
  • Welches Lichtsetup eignet sich am besten für Schmuck?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Schmuck scharf abgebildet wird?

Doch bevor wir loslegen, eines vorab: In diesem Beitrag geht es nicht um ein herkömmliches Setup für die Produktfotografie. Stattdessen zeigen wir ein spezialisiertes, mobiles Modul für die 360°- und 3D-Schmuckfotografie. Es bietet Mobilität, Vielseitigkeit und Studioautomatisierung für extrem schnelle Fotoshootings an wechselnden Einsatzorten.

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1 – Ausrüstung für 3D- und 360°-Schmuckfotografie

PhotoRobot entwickelt eine Reihe von Technologien zur Studioautomatisierung für Einzelbild-, 3D- und 360°-Produktfotografie von Schmuck. Jede davon ist eine Alternative zu herkömmlichen Setups für die Produktfotografie, die Expertenwissen und aufwendige Nachbearbeitung erfordern.

Mit PhotoRobot ist das nicht der Fall. Die Automatisierung vereinfacht stattdessen Aufnahme und Nachbearbeitung so weit, dass selbst Hobbyfotografen die Produktion effektiv bewältigen können. Ein Beispiel dafür ist der motorisierte Drehteller Case 850, der sich einfach transportieren und vor Ort schnell aufbauen lässt.

Zusammen mit der Automatisierungssoftware wird dieses Gerät zum Herzstück unseres Setups für die Schmuckfotografie. Es synchronisiert Kameras und Beleuchtung mit der Drehung des Drehtellers oder lässt sich mit dem Cube kombinieren, um Produkte in der Luft schweben zu lassen. Ein integriertes Lichtzelt ermöglicht Aufnahmen auf reinweißem Hintergrund und eine einfache, automatisierte Freistellung.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den Drehteller für ein Fotoshooting vor Ort aufbauen.

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Motorisierter Drehteller für die 360°-Produktfotografie von kleinen bis mittelgroßen Objekten

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2 – Aufbau des motorisierten Drehtellers für die Schmuckfotografie

Der Drehteller Case 850 ist eine einzigartige, mobile Lösung für die Produktfotografie unterwegs. Er lässt sich platzsparend in einem schützenden Flightcase verstauen, das alle Komponenten sowie das Zubehör aufnimmt.

Im Koffer befindet sich alles, was Sie benötigen, um in wenigen Minuten einen Fotoarbeitsplatz einzurichten. Es gibt Platz für die Glasplatte, die Hardware, einen integrierten Diffusionsstoff-Hintergrund, Hintergrundhalter und weitere Teile.

Nach dem Auspacken des Geräts bringen Sie die Glasplatte des Drehtellers an und montieren den Diffusionsstoff-Hintergrund. Für die Schmuckfotografie verwenden wir außerdem ein integriertes Lichtzelt, Oberlichter und eine Hintergrundbeleuchtung für optimale Transluzenz.

Abschattungsblenden an den Seiten und unten an der Konstruktion verhindern Schatten auf den Objekten. Anschließend fixieren wir die Kamera mit einem Stativ und richten sie auf die Mitte des Objekts im Zelt aus.

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Drehteller für 360°-Fotografie – Ausrüstung, Aufbau, Beleuchtung und Zubehör

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Über dem Drehteller ist der Cube-Roboter im Schwebemodus aufgebaut. Mit dem Cube können Fotografen Produkte für die Aufnahme in der Luft schweben lassen, statt sie flach liegend (Flat Lay) zu fotografieren. Das Gerät lässt sich mit dem Drehteller und anderen Geräten synchronisieren und ist in kürzester Zeit installiert. Tatsächlich haben wir das gesamte Setup vor Ort in weniger als einer Stunde aufgebaut.

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3 – Der Cube – Produktinszenierung für lose Schmuckstücke

Der Cube ist ein multifunktionaler Roboter für die Produktfotografie. Er kann als eigenständiger motorisierter Drehteller oder als rotierender Mannequin-Ständer dienen oder über den Suspension-Modus mit motorisierten Drehtellern kombiniert werden. Der Suspension-Modus erleichtert die Inszenierung hängender Objekte wie Schmuck, Handtaschen, Kronleuchter, Leuchten und sogar Fahrräder.

Um beispielsweise ein Armband zu fotografieren, installieren wir den Cube oberhalb der Glasplatte des motorisierten Drehtellers. Das Gerät wird sicher an einem oberen Portal befestigt, das zugleich Leuchten trägt und Montagepunkte für weiteres Zubehör bietet.

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Aufhängevorrichtung für die 360°-Produktfotografie von locker sitzendem Schmuck

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Am Cube selbst befindet sich eine Stange, mit der sich seine Aufhängungsreichweite bis in das Lichtzelt verlängern lässt. Sie wird durch eine kleine Öse in das Zelt eingeführt und trägt ein schneeflockenförmiges Rad, an dem Objekte an einer Nylonschnur aufgehängt werden.

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Schmuck im Lichtzelt aufgehängt – Vorbereitung des Fotoshootings

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Auch Stangen für Laser werden an der oberen Traverse und am seitlichen Rahmen befestigt und durch kleine Ösen in das Lichtzelt eingeführt. So lassen sich alle Produkte, die wir im Lichtzelt aufhängen (etwa unser Armband), lasergestützt positionieren.

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Aufbau eines Lichtzelts für die Schmuck-Produktfotografie

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Ein solcher Aufbau eignet sich besonders, wenn wir aus einem höheren Blickwinkel fotografieren müssen. Er sorgt für mehr diffuses Licht auf dem Objekt und unterstützt die Fotografie von Artikeln wie Armbändern, Ringen, Ohrringen und Halsketten.

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4 – DSLR-Kameras für die Schmuckfotografie

Für die Makrofotografie von Schmuck benötigen Sie eine Spiegelreflexkamera mit APS-C- oder Vollformatsensor. Die Vollformatvariante bietet in diesem Bereich jedoch die höchste Bildqualität. Solche Kameras helfen, kleinere Produkte scharf abzubilden, Bewegungsunschärfe zu vermeiden und eine deutlich größere Schärfentiefe zu erzielen.

Wenn das Budget begrenzt ist, gibt es einige sehr leistungsfähige Vollformat-DSLR-Kameras für den Einstieg. Sie beginnen bei der Canon EOS 6D Mark II, dicht gefolgt von der 5D Mark IV.

Für dieses Fotoshooting haben wir die Canon EOS 5DSR verwendet. Ausschlaggebend waren der 15-MP-Sensor und die größere Schärfentiefe, die sich für kleinere Schmuckstücke eignet. Alternativ können Sie jede Vollformatkamera verwenden, mit der Sie vertraut sind. Letztlich kommt es darauf an, innerhalb Ihres Budgets die richtige Balance zwischen Kamera und Objektiv zu finden.

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Kamera im Lichtzelt auf die Rotationsmitte des Produkts fokussiert

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5 – Feine Details mit einem Makroobjektiv festhalten

Ein Makroobjektiv mit fester Brennweite ist für Schmuckfotos unverzichtbar. Dieser Objektivtyp ist lichtempfindlich und liefert eine deutlich höhere Abbildungsqualität als jedes Zoomobjektiv. Makroobjektive eignen sich beispielsweise gut, um Gold- oder Silberschmuck mit detaillierten Mustern oder Verzierungen zu fotografieren.

Üblicherweise hat ein Makroobjektiv eine Brennweite zwischen 35 und 100 mm. Für Schmuckfotos empfiehlt sich in der Regel eine Brennweite von 100 mm oder mehr. Das Objektiv sollte eine große Blendenöffnung (F2.8) und ein Abbildungsverhältnis von 1:1 haben, um Produkte in Originalgröße zu fotografieren.

Für dieses Fotoshooting haben wir das Objektiv Canon EF 100 mm f2.8 L Macro IS USM verwendet. Mit dem 100-mm-Objektiv kommen wir nah genug an das Produkt heran und behalten dabei die Schärfe. Alternativ könnten wir ein 50-mm-Objektiv verwenden, um noch näher an sehr kleine Objekte wie einen Verlobungsring heranzukommen. Mit 50 mm sind Aufnahmen aus geringem Abstand möglich, bei weiterhin ähnlicher Schärfentiefe.

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Vergleich von Standard-, Weitwinkel- und Makroobjektiv

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6 – Das Fotostativ für durchgehend scharfe Objekte

Ein hochwertiges Stativ, das vor dem motorisierten Drehteller aufgestellt wird, ist unverzichtbar, um die Kamera zu stabilisieren und die Schärfe zu halten. Zusammen mit dem Lichtaufbau hilft es uns, Bewegungsunschärfe zu vermeiden, wenn wir das Produkt fotografieren, während es sich frei in der Luft dreht.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche hochwertige Stative, unter anderem von Manfrotto, Gitzo und Vanguard. Die Preisspannen variieren je nach Design und Material. Aluminiumstative bieten oft ein gutes Gleichgewicht zwischen Stabilität, Gewicht und Kosten. Carbon überzeugt dagegen mit hoher Stabilität und geringem Gewicht, ist aber etwas teurer. Kunststoffstative haben hingegen wegen ihrer äußerst mangelhaften Funktionalität im Studio nichts verloren.

Als Stativ verwenden wir in diesem Aufbau ein Manfrotto 058B. Alternativ können Sie jedes hochwertige Stativ verwenden, etwa von Gitzo oder Vanguard, solange es nicht aus Kunststoff ist.

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Aufbau mit Manfrotto 058B Triaut Kamerastativ für die Schmuckfotografie

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7 – Dauerlicht, Mehrquellenbeleuchtung und Blitzlicht

Ein gutes Lichtsetup für die Schmuckfotografie hilft, unerwünschte Schatten und Reflexionen in den Fotos zu vermeiden. Außerdem gibt es Farben und Materialien naturgetreu wieder – ganz ohne aufwendige Bildbearbeitung.

Für eine optimale Ausleuchtung unterstützt PhotoRobot zwei Arten von Lichtquellen: Blitzgeräte von FOMEI und Broncolor sowie beliebige LED-Leuchten mit DMX-Unterstützung. Zusätzlich ist in das Design des Case 850 ein Hintergrund aus Diffusionsstoff integriert, der sich mit einem Lichtzelt kombinieren lässt.

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Einsatz eines Lichtzelts für die Fotografie von Schmuckprodukten

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Für Objekte wie Schmuck besteht das Setup aus zwei Frontlichtern links und rechts, Oberlichtern und einer Hintergrundbeleuchtung. Die Frontlichter links und rechts bilden die Hauptbeleuchtung des Produkts und leuchten das Material mit hoher Klarheit aus. Die beiden Hintergrundlichter, eines oben und eines unten, erzeugen dagegen den weißen Hintergrund hinter dem Produkt.

Bei der Aufnahme nutzen wir leistungsstarke Blitzgeräte, um den Fast-Spin-Modus zu unterstützen. Im Fast-Spin dreht sich der Drehteller ohne Unterbrechung, während die Blitzgeräte das Produkt „einfrieren“.

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Beleuchtungsaufbau für die Schmuckfotografie – Frontlicht, Oberlicht und Gegenlicht

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So erreichen wir deutlich kürzere Bearbeitungszeiten als mit dem „Start-Stopp-Aufnahme“-Prinzip herkömmlicher Fotosysteme. Die Blitzgeräte verhindern Bewegungsunschärfe, solange sich das Objekt dreht, und liefern bei stärkerer Ausleuchtung schärfere Details.

Alle Lichter sind vollständig softwaregesteuert und mit den Kameras, Lasern, der Plattenbewegung und dem Cube synchronisiert. Das erleichtert die Automatisierung der Hintergrundfreistellung und bringt Vorteile bei Geschwindigkeit, Qualität, Schärfe und Dynamikumfang.

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8 – Produktvorbereitung für die Schmuckfotografie

Die Vorbereitung von Produkten wie Schmuck erfordert sorgfältigen Umgang und Liebe zum Detail. Es ist wichtig, die Produkte auf Makel, Staub, Schmutz oder Fingerabdrücke zu prüfen, die auf den Fotos sichtbar werden könnten. Tragen Sie daher beim Anfassen der Objekte Baumwollhandschuhe und halten Sie Reinigungsmittel für unterschiedliche Materialien bereit.

Verwenden Sie ein Mikrofasertuch für die abschließende Politur vor den Aufnahmen und setzen Sie gegebenenfalls Druckluft ein, um Staub zu entfernen. Prüfen Sie vor der Aufnahme sowohl das Objekt als auch die Glasplatte des Drehtellers auf störende Makel. Bedenken Sie: Selbst eine Minute mehr bei der Produktvorbereitung kann später Stunden in der Bildbearbeitung sparen.

Bei Objekten, die hängend fotografiert werden, wie dem Armband, hält eine Nylonschnur das Objekt über dem Drehteller. Die Nylonschnur wird um einen schneeflockenförmigen Aufhänger gezogen, der an der Haltestange des Cube befestigt ist, und fixiert so das Armband. Dank laserunterstützter Positionierung lässt sich das Produkt anschließend leicht genau dort ausrichten, wo Sie es brauchen.

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Laserunterstützte Objektpositionierung für die 360°-Bildaufnahme

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Nach dem Einrichten kann sich das Produkt mit der Rotation des Cube um 360 Grad drehen, bei minimaler Objektbewegung. So lässt sich jeder Blickwinkel des Objekts leicht erfassen. In diesem Fall dauert es ungefähr 30 Sekunden, um 24 Fotos rund um das Produkt aufzunehmen.

Außerdem lässt sich die Rotationsgeschwindigkeit anpassen, und bestimmte Einstellungen können für die künftige Automatisierung als Software-Presets gespeichert werden. Unterschiedliche Einstellungen können beispielsweise für verschiedene Arten, Größen und Kategorien von Produkten gelten.

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9 – Kameraeinstellungen für Schmuck

Manche meinen, die ideale Blende (f-Wert) für Schmuck liege zwischen f/11 und f/13. In diesem Bereich ist bei den Fotos jedoch ein Teil des Objekts unscharf. Stattdessen war für dieses spezielle Stück und die gewünschte Schärfe eine Blende von f/16 ideal.

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Test der Kameraeinstellungen – f/11 im Vergleich zu f/16 bei Schmuck

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Bei Aufnahmen mit Blitzgeräten und Stativ spielt die Verschlusszeit eine geringere Rolle. Zusammen mit dem Fast-Capture-Modus von PhotoRobot schließt diese Kombination das Risiko bewegungsbedingter Unschärfe in den Fotos aus.

Die ISO-Empfindlichkeit hängt von der Leistung der Blitzgeräte ab. In diesem Fall haben wir ISO 100 verwendet, was für viele Arten von Schmuck oft geeignet ist. Üblicherweise liegt der Wert meist zwischen ISO 100 und ISO 200, um weniger Bildrauschen zu erhalten. Einige spiegellose Kameramodelle erreichen jedoch auch ISO 400 ohne Unterschied beim Rauschen.

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10 – Testaufnahme erstellen

Bevor Sie die Aufnahmesequenz starten, sollten Sie eine oder mehrere Testaufnahmen anfertigen. Testaufnahmen helfen, Kameraeinstellungen, Beleuchtung und Bildkomposition fein abzustimmen. Fotografen können all das testen, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen – dank der Fernsteuerung über die PhotoRobot-Software-Oberfläche.

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10 – Testaufnahme erstellen

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Mit der Software lässt sich per Hotkey oder Start-Button eine Testaufnahme auslösen. Nach der Aufnahme stehen die Testbilder in einem Vorschaufenster zur Kontrolle bereit. Wenn Einstellungen angepasst werden müssen, haben Fotografen in einer einzigen Oberfläche die vollständige Fernsteuerung über die Kamera- und Lichtgruppeneinstellungen.

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Vorschau der Testaufnahmen von Schmuck vor dem Fotoshooting

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In der Regel machen wir eine Testaufnahme, prüfen das Ergebnis, passen die Lichtintensität an und wiederholen diesen Vorgang, bis wir zufrieden sind. Die Software speichert die Testaufnahmen zudem in einem eigenen Ordner, sodass sich die Ergebnisse unterschiedlicher Einstellungen leicht vergleichen lassen.

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11 – Fotosequenz ausführen

Nachdem die Einstellungen anhand der Testaufnahmen feinjustiert wurden, können wir die 360°-Fotosequenz aus der Ferne starten. In diesem Fall umfasst die Sequenz 24 Produktfotos rund um das Armband. Das System nimmt diese Fotos in etwa 30 Sekunden auf, ohne die Rotation des Produkts dabei jemals zu stoppen.

All das steuern wir per einfachem Druck auf den Start-Button oder durch Scannen eines eindeutigen „Start“-Barcodes. Die PhotoRobot-Technologie automatisiert anschließend den gesamten Ablauf – von den Maschinen und dem Licht bis zur präzisen Aufnahme der gewünschten Blickwinkel.

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11 – Fotosequenz ausführen

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Die Sequenz ist abgeschlossen, sobald sich alle Foto-Miniaturen in der Software mit Bildern gefüllt haben. Währenddessen achten wir auf mögliche Fehlauslösungen der Blitzgeräte. Gelegentlich kommt es tatsächlich zu Fehlauslösungen, doch wir können diese Bilder markieren und einzeln neu aufnehmen, ohne die gesamte Sequenz erneut durchlaufen zu lassen.

Nach der Aufnahme aller Bilder wechseln wir in der Software in den Bearbeitungsmodus, um Nachbearbeitungsschritte anzuwenden.

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11 – Fotosequenz ausführen

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12 – Nachbearbeitung in der Software

Bei vielen Schmuckstücken ist nach dem Fotoshooting stets eine gewisse manuelle Retusche erforderlich. PhotoRobot kann jedoch zahlreiche Bearbeitungsschritte bereits bei der Aufnahme automatisieren. Dadurch sinkt der Bedarf an manueller Retusche auf ein Minimum, und die weitere Nachbearbeitung erfordert weniger Zeit (und geringere Kosten).

Bei der Aufnahme dieses Armbands umfassten unsere Presets beispielsweise eine Reihe grundlegender bis fortgeschrittener Bearbeitungsschritte. Die Automatisierung hat die Fotos automatisch zugeschnitten, einen Randabstand angewendet und den Hintergrund um das Objekt entfernt. So konnten wir den neuen Hintergrund festlegen – in diesem Fall transparent – und unsere Fotos wurden außerdem automatisch geschärft.

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12 – Nachbearbeitung in der Software

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Für zusätzliche Retuschen können wir die Fotos anschließend manuell bearbeiten oder einfach an externe Spezialisten weitergeben. Die Workflow-Software ermöglicht es, ausgewählte Bilder oder ganze Bildordner mit wenigen Klicks zur Retusche freizugeben. Die Retoucheure können die Bilder dann herunterladen, ihr Können zeigen und die Produktfotos zur Prüfung und Freigabe wieder importieren.

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Automatisierte Bearbeitungseinstellungen für Schmuck-Fotoshootings

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Die finalen Fotos und der 360°-Spin

Am Ende erforderte dieses Fotoshooting nur minimale manuelle Retusche, um webtaugliche Ergebnisse zu erzielen. Die Software übernahm einen Großteil der Nachbearbeitung, und den Nylonfaden konnten wir problemlos manuell wegretuschieren.

So werden die resultierenden Standbilder mit reinweißem Hintergrund und die 360°-Drehansicht online über PhotoRobot Viewer bereitgestellt:

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  • Anzahl der Bilder: 1 x 24
  • Aufnahmezeit: 0 Minuten 42 Sekunden
  • Bearbeitungszeit der Ausgabe: 0 Minuten 58 Sekunden‍
  • Retusche erforderlich: Minimal

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Weitere Produktfotos aus dem Schmuckportfolio

Mehrlagiges Damenarmband

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  • Anzahl der Bilder: 2 x 24
  • Aufnahmezeit: 0 Minuten 56 Sekunden
  • Bearbeitungszeit der Ausgabe: 1 Minute 25 Sekunden‍
  • Retusche erforderlich: Minimal

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Modischer Ring mit Gravur

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  • Anzahl der Bilder: 1 x 36
  • Aufnahmezeit: 1 Minute 45 Sek.
  • Bearbeitungszeit der Ausgabe: 2 Minuten 30 Sek.
  • Retusche erforderlich: Grundlegend bis aufwendig

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Rüsten Sie Ihr Unternehmen für intelligentere, schnellere Produktfotografie aus

Schmuckfotografie bleibt aufgrund der stark reflektierenden Oberflächen und der geringen Größe der Objekte stets eine Herausforderung. Zum Glück lässt sich jeder Produktionsschritt mit der heutigen Studioausstattung und Technik erheblich vereinfachen und beschleunigen. Dabei sind zwar nach wie vor unzählige Anpassungen und Korrekturen nötig, doch automatisierte Geräte machen den gesamten Ablauf deutlich besser beherrschbar.

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