Beispiele für 3D- und 360°-Produktviewer | PhotoRobot
3D- und 360°-Produktviewer gibt es in vielen Varianten. Daher lohnt sich ein Blick auf einige Beispiele, bevor Sie entscheiden, welche Lösung für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist. Ob Bekleidung und Mode, Schmuck, Möbel, Haushaltsgeräte oder nahezu jedes andere denkbare Produkt: Im 3D- oder 360°-Format wirken Produkte lebendig. Welche 3D- und 360°-Produktviewer im Online-Handel heute im Einsatz sind, zeigt Ihnen dieser Leitfaden von PhotoRobot.
3D- und 360°-Produktviewer für den Online-Handel
Ein leistungsfähiger 3D-/360°-Produktviewer ermöglicht es Unternehmen, Produktinhalte so zu präsentieren, dass sie Kunden ebenso immersiv wie beeindruckend erleben. Das geschieht häufig in vollständig interaktiven Erlebnissen wie 360°-Produktansichten, 3D-Modellen und Konfiguratoren.
Der Einsatz einer Software zur Produktdarstellung (wie PhotoRobot Viewer) bietet zahlreiche Vorteile, doch nicht jede Lösung bringt gleich viel Nutzen. Welcher Product Viewer am besten geeignet ist, hängt daher von der Unternehmensphase, den verfügbaren Ressourcen und dem Geschäftsmodell insgesamt ab.

Es gibt Produktviewer für Standbilder aus mehreren Blickwinkeln, Viewer für vollständige 360°-Spin-Fotografie und Viewer für anpassbare oder konfigurierbare 3D-Modelle. Sie schaffen auf vielfältige Weise Mehrwert: von einer besseren Produktpräsentation und höherer Kundenzufriedenheit bis hin zu mehr Vertrauen der Käufer, höheren Conversions und mehr Umsatz. Zur Veranschaulichung betrachten wir nun einige Beispiele führender Marken, die 3D- und 360°-Produktviewer erfolgreich einsetzen.
Beispiele für 3D- und 360°-Produktviewer im Einsatz
Derzeit lässt sich das Einkaufserlebnis im Geschäft mit nichts besser nachbilden als mit 3D- oder 360°-Produktviewern. Nicht alle Marken nutzen vollständige 360°-Ansichten oder 3D-Fotografie, doch diejenigen, die es tun, profitieren deutlich davon. Hier sind 6 Beispiele für Marken, die diese und andere Formate einsetzen, um Käufern einen genaueren Blick auf ihr Angebot zu ermöglichen.
360°-Visualisierung von Apple
Apple ist Pionier und Marktführer im Bereich Consumer-Technologie, scheut bei seinen Marketingaktivitäten kaum Kosten, und sein Einsatz von 360°-Produktviewern zählt bis heute zu den überzeugendsten. Am Beispiel der Launch-Videos zum iPhone zeigt sich: Der Produktviewer von Apple macht sowohl den Stolz auf die Funktionsweise der Hardware als auch auf deren Darstellung online deutlich. Dafür verwendet das Unternehmen fast ausschließlich 3D-gerenderte Smartphones.
Sehen Sie sich zum Beispiel das Launch-Video zum iPhone 12 Pro an. Es zeigt extreme Nahaufnahmen, Ansichten des Geräts aus wirklich jedem Blickwinkel und verschiedene Beleuchtungssetups, um das Design des Smartphones zu präsentieren. Darüber hinaus ist Apple auch Vorreiter beim Einsatz von 3D-Modellen, die Verbrauchern einen Röntgenblick in das Innere ihrer Geräte bieten und zeigen, wie die neueste Technologie im Inneren aussieht.
BMW „Build Your Own“
Ein weiteres aufschlussreiches Beispiel für den Einsatz eines 360°-/3D-Produktviewers stammt von einer der führenden Marken für Luxusfahrzeuge, BMW. Mit BMW Build Your Own können sich alle, die eine bedeutende Anschaffung planen, die hochwertigen Fahrzeuge zunächst online aus nahezu jedem Blickwinkel und in aller Detailtiefe ansehen. Das Produkterlebnis bietet zudem Nahansichten der charakteristischen Merkmale jedes Fahrzeugs, darunter Seitenleisten, modellierte Kanten und mehr.
Der einzige Nachteil dieses Viewers ist, dass die Ansicht auf eine horizontale Drehung beschränkt ist. Das bedeutet, dass nicht jeder mögliche Blickwinkel dargestellt wird. Daher werden Kunden das Fahrzeug wahrscheinlich dennoch persönlich besichtigen wollen, bevor sie sich für eine Probefahrt entscheiden. Trotzdem ist der Produktviewer von BMW durchaus geeignet, potenzielle Kunden dazu anzuregen, bei ihrem Händler vor Ort anzurufen und einen Termin zur Besichtigung des Fahrzeugs zu vereinbaren.
360°-Produktviewer von Logitech für Produkteinführungen
Als Nächstes folgt Logitech, ein führender Hersteller von Computerperipherie und Software. Logitech nutzt 360°-Produktviewer besonders gelungen für Produkteinführungen. In den Marketingkampagnen stehen meist Launch-Videos zu Tastaturen, Mäusen und Headsets im Mittelpunkt, die detailreiche Produktdrehungen mit eindrucksvollen Animationen kombinieren. So werden die beweglichen Teile ebenso wie die gesamte Technologie in den Produkten sichtbar.
Außerdem setzt Logitech auf seiner Website 360°-Produktbilder für Laptops und andere Elektronikgeräte ein. So können Kunden jedes Produkt aus allen Blickwinkeln betrachten und die Geräte sogar in geöffneter, geschlossener und zusammengeklappter Position ansehen.
Nikes 3D-Strategie für individualisierbare Schuhe
Wer einen Vorreiter der 360°-Produktvisualisierung sucht, findet in Nike mit Sicherheit einen der besten. Mit 3D-Fotografie und 3D-Modellen hat Nike den Online-Schuhkauf und die Individualisierung von Schuhen grundlegend verändert. Mit dem Produktviewer Nike By You können Kunden ihre Schuhe individuell gestalten – von der Farbe über das Design bis hin zur Textur und mehr.
So können Käufer mit der Software im Grunde ihr eigenes Produkt zusammenstellen. Sie entwerfen maßgeschneiderte Lösungen für ihre Anforderungen an Schuhe, während Nike in der Produktion Zeit und Kosten spart, weil nur produziert werden muss, was aktuell gefragt ist. Dieser Ansatz ist besonders vorteilhaft für große Marken mit einem breiten Sortiment individualisierbarer Produkte und für Unternehmen wie Nike, die bereits über ein Archiv nutzbarer 3D-Modelle verfügen.

KitchenAid
Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von 3D-Modellen in einem Produktviewer liefert die amerikanische Haushaltsgerätemarke KitchenAid. Ihr 3D-Produktviewer unterstützt Kunden bei der Wahl des passenden Kühlschranks für ihre Anforderungen zu Hause und umfasst eine große Auswahl an Modellen und Optionen.
Online-Käufer können nun alle Türen und Schubladen über ausgelöste Produktanimationen öffnen und schließen, Fächer und bewegliche Teile anhand von Produktanmerkungen erkunden und sogar direkt zwischen verfügbaren Individualisierungsoptionen wechseln. Möglich macht das die Emersya-Plattform, eine Online-Publishing-Software für Produkterlebnisse in 3D, AR und VR.
Vitra
Zum Schluss lohnt sich noch ein weiteres Branchenbeispiel: Vitra. Die Marke hat die Emersya-Plattform genutzt, um für die Milliarden möglicher Produktkombinationen ein fortschrittlicheres Konfigurationserlebnis zu schaffen. Zudem wollte Vitra neben dem 360°-Produkterlebnis hochwertigere Nahaufnahmen der Materialien bieten. Der OFML-Importer von Emersya stellt nun sicher, dass Vitra vorhandene OFML-Daten direkt auf die Plattform hochladen kann, um in Sekunden voll interaktive Konfiguratoren zu erstellen.
Außerdem hat Vitra mit Emersya digitale 3D-Bedienungsanleitungen für das breite Sortiment ergonomischer Bürostühle erstellt. Mit dem 3D-Produktviewer ist nun eine eigene, von Vitra gestaltete Oberfläche verknüpft, über die Kunden detaillierte Erklärungen und Animationen zur optimalen Nutzung des Produkts finden.
Entdecken Sie weitere Techniken für eine effizientere Produktfotografie
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