5 Anwendungsfälle: Augmented Reality im Marketing

5 Anwendungsfälle: Augmented Reality im Marketing

Augmented Reality findet in Marketingstrategien des Handels immer breitere Anwendung – sowohl im Ladengeschäft als auch online. Das liegt zum Teil am technischen Fortschritt, vor allem aber am sich rasch wandelnden Verhalten und an den veränderten Bedürfnissen der heutigen Verbraucher. Marken entwickeln daher Marketingstrategien mit AR, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, Aufmerksamkeit für ihre Marke und ihre Werbemaßnahmen zu erzeugen und Augmented Reality auch für den B2B-Vertrieb zu nutzen.

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Die 5 wichtigsten Anwendungsfälle für AR im Marketing

Augmented Reality für den Online-Handel und E-Commerce ist zwar ein Bereich, in dem AR besonders überzeugt, doch sie wird auch in der klassischen Produktvermarktung, in Printmedien und im Ladengeschäft immer häufiger eingesetzt. Online-Strategien mit AR zielen meist darauf ab, Online-Käufern ein interaktives und informativeres Produkterlebnis zu bieten – und das gilt ebenso, wenn AR offline eingesetzt wird.

Die Liste der AR-Shopping-Apps wächst, ebenso die Anwendungsfälle für AR im digitalen Marketing. Wichtig ist jedoch, einen Schritt zurückzutreten und die Rolle von AR in allgemeinen Marketingstrategien zu betrachten: wo und wie sie eingesetzt wird und was das für die Umsatzgenerierung bedeuten kann.

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Mit AR Produkte vor dem Kauf ausprobieren lassen

Der erste Anwendungsfall für AR im Marketing erweitert das Produkterlebnis. Im Ladengeschäft stehen potenziellen Käufern Umkleidekabinen zum Anprobieren von Kleidung, Proben für Produkte wie Kosmetik, ausgestellte Elektronikgeräte oder die Möglichkeit zur Probefahrt mit einem neuen Auto zur Verfügung. Die Liste der Möglichkeiten, Produkte zu erleben, ist lang – und sie dreht sich um eine der wichtigsten und wirksamsten Vertriebsstrategien: die Neugier der Käufer zu befriedigen.

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AR-Einkaufserlebnis im Geschäft

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Mit Augmented Reality lässt sich das Produkterlebnis im Ladengeschäft nachbilden und in virtueller Form zum Leben erwecken. Viele AR-Shopping-Apps des Jahres 2020 ermöglichen es Käufern, eine breite Palette von Produkten auszuprobieren – von Möbeln über Kosmetik und Kleidung bis hin zu Schuhen und mehr –, und das bequem von zu Hause aus.

Ebenso macht AR für Händler ein großes physisches Lager überflüssig. Zudem können sie Käufern ein deutlich breiteres Produktsortiment bereitstellen, das diese anprobieren, testen oder ausprobieren und mit ähnlichen Produkten vergleichen können.

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Mit AR Rundgänge und Kundensupport erweitern

Eine weitere innovative Einsatzmöglichkeit von AR im Marketing ist die Erweiterung von Rundgängen durch Veranstaltungsorte sowie von zusätzlichen Informationen und Support für Kunden. Augmented Reality ermöglicht es, eine digitale Komponente in physische Orte und auf physische Produkte zu integrieren. So können Kunden durch das Scannen eines QR-Codes auf einem Produkt oder an einem Ort Informationen zum Produkt erhalten oder zusätzliches Werbematerial und markenbezogene Erlebnisse finden.

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Augmented-Tour-Erlebnis

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Dadurch greift AR auf zahlreiche Branchen über und geht über reine Anwendungsfälle im Produktmarketing hinaus. Ein Beispiel ist StubHub, ein führender Ticketmarktplatz, der eine AR-Anwendung einsetzte, um Fans beim Super Bowl bei der Wahl ihrer Sitzplätze im Stadion zu unterstützen. Durch die Erweiterung des Veranstaltungsorts bot StubHub seinen Kunden eine virtuelle Ansicht des Stadions, sodass sie sich die Aussicht von verschiedenen Sitzplätzen vorstellen und den für sie besten Platz finden konnten.

Weitere Beispiele hierfür sind Starbucks, das inzwischen ein digitales Erlebnis für den Rundgang durch eines seiner Cafés bietet, sowie Hyundai und Mercedes in der Automobilbranche. Hyundai ist der erste Hersteller, der AR in Fahrerhandbüchern einsetzt, während Mercedes derzeit einen KI-Assistenten mit einer durch Augmented Reality unterstützten Benutzeroberfläche erprobt.

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Mit AR Markenmaterialien aufwerten

Mit AR lassen sich auch klassische Printmedien wie Verpackungen, Broschüren und sogar Visitenkarten auf ein neues Niveau heben. LEGO ist ein erstklassiges Beispiel für den Einsatz von AR auf Verpackungen und in Katalogen: Kunden scannen einen Code und sehen, wie der Inhalt der Verpackung oder der Katalogseite zum Leben erwacht. So kann LEGO zeigen, wie dynamische bewegliche Teile funktionieren. Nutzer können eine lebensechte virtuelle Präsentation des Produkts betrachten und mit ihr interagieren, um mehr zu erfahren und zu entscheiden, ob sie einen Kauf tätigen.

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Gedruckter QR-Code mit Augmented-Produkterlebnis

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Jedes Branding-Material mit statischem Text lässt sich mit AR anreichern. Ob Verpackungen oder Kataloge wie bei LEGO oder sogar Visitenkarten – AR eröffnet für Branding-Materialien ein breites Spektrum neuer Möglichkeiten. Marketer können Videos, Anleitungen, visuelle Instruktionen, Kontaktlinks und mehr direkt in Printmaterialien einbetten, um das Engagement zu steigern und das Gesamterlebnis zu verbessern.

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Mit AR Aufmerksamkeit für Produkte erzeugen

Augmented Reality sorgt auch im indirekten Vertrieb und Marketing für viel Aufmerksamkeit. In den bisherigen Beispielen standen direkte Taktiken zur Verkaufsförderung im Vordergrund, doch Marken beginnen auch, AR-Erlebnisse zu nutzen, um die Markenbekanntheit zu steigern. AR ist für viele heutige Käufer noch ein relativ neues und ungewohntes Konzept. Gelingt es einer Marke, ein spannendes oder unerwartetes AR-Erlebnis zu schaffen, kann sie daher viel Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit erzielen.

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Augmented-Reality-Animationen

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Ein Beispiel ist Pepsi: Das Unternehmen sorgte mit einer produktunabhängigen AR-App, die das Warten auf den Bus etwas spannender machte, für beträchtliches Aufsehen. Nutzer konnten ein virtuelles Fenster an der Wand einer Bushaltestelle aufrufen und darin verschiedene Animationen in Augmented Reality sehen. Die Anwendung hatte nichts mit Produktmarketing zu tun, wirkte aber hervorragend für das indirekte Marketing und stärkte letztlich das Markenimage.

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AR für Vorteile im B2B-Vertrieb nutzen

Im B2B-Bereich lässt sich die Kunden-Lieferanten-Beziehung mit Augmented Reality auf mehrere Arten bereichern. Mit AR können Anbieter informative, detailreiche Verkaufspräsentationen für Produkte mit komplexem Design oder komplexen Funktionen erstellen, die sonst eine praktische Vorführung vor Ort erfordern würden. Früher waren für Produktpräsentationen oft Informationsblätter, Broschüren oder sogar eine Videopräsentation nötig. Mit AR lassen sich dieselben Produkte in Besprechungsräumen oder im Showroom in Originalgröße für alle sichtbar zum Leben erwecken.

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AR-Verkaufspräsentationen im B2B

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Die Werkzeuge und Funktionen von AR-Apps geben Kunden die Möglichkeit, Produkte zu bewegen, anzupassen und genauer kennenzulernen. Besonders bei größeren oder robusten Maschinen und Anlagen, deren Transport aufwendig und teuer ist, wird Augmented Reality zu einem erheblichen Vorteil für B2B-Präsentationen und -Marketing. Dasselbe gilt für die dadurch verfügbaren Individualisierungsoptionen, denn Kunden suchen häufig gezielt maßgeschneiderte Produkte und Lösungen.

In diesem Sinne können Kunden mit Augmented Reality aktiv am Designprozess teilnehmen. Ihr Input lässt sich direkt an den Anbieter übermitteln. So entsteht eine insgesamt reibungslosere Feedbackkette, und es wird sichergestellt, dass Kunden genau das erhalten, was sie benötigen, und dass Anbieter dies konstruktiv und zeitnah liefern können.

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Das Fazit

Für die richtigen Unternehmen verdient Augmented Reality in den Marketingstrategien für 2020 und darüber hinaus mehr Aufmerksamkeit. Das gilt besonders für Branding, Kundenservice, die Erzeugung von Aufmerksamkeit oder den B2B-Vertrieb. Auch wenn das Konzept noch relativ neu ist, haben zukunftsorientierte Unternehmen heute die Möglichkeit, diese aufstrebende und spannende Mobiltechnologie zu nutzen, um das Kundenerlebnis zu verbessern, mehr Chancen zu schaffen und mehr Umsatz zu generieren.