Verschobene Gewichte: Vom stationären Handel zum Online-Handel
Erleben wir weltweit das Ende des stationären Handels? Die kurze Antwort lautet: nein. Im Detail ist die Lage komplexer, doch der E-Commerce entwickelt sich im Vergleich deutlich besser. Das Einkaufsverhalten der Verbraucher hat sich vorerst drastisch verändert – manche sagen, sogar dauerhaft. Dennoch finden stationäre Geschäfte Wege, sich an die Veränderungen anzupassen. In diesem Beitrag betrachten wir die Veränderungen im Einkaufsverhalten genauer und beleuchten, wie sich der Handel vom stationären Geschäft zum Online-Handel anpasst.
Vom stationären Handel zum Online-Handel
Im Jahr 2020 wurde der stationäre Handel auf den Kopf gestellt, als die weltweite Pandemie uns alle zwang, unser Verhalten, unsere Gewohnheiten und unsere Routinen im Alltag drastisch zu ändern. Auch jetzt, im Jahr 2021, hat sich nicht viel geändert – insbesondere bei unseren Einkaufsgewohnheiten und für den Handel. Stationäre Geschäfte müssen sich weiterhin auf den wachsenden Trend zum Online-Shopping statt zum Einkauf im Laden einstellen. Allein in den USA stieg das Online-Shopping um 53 %, da sich die Gewohnheiten der Verbraucher an Covid-19 anpassten.
Berichten zufolge ließen sich außerdem 45 % der Verbraucher Produkte nach Hause liefern, und 92 % nutzen „Click & Collect“, um online einzukaufen und die Ware persönlich oder am Straßenrand abzuholen. Solch rasche Veränderungen zwingen immer mehr stationäre Händler, ihre digitale Präsenz auszubauen. Sie müssen die wachsende Nachfrage bedienen und vor allem Umsatzrückgänge ausgleichen.

Um die Auswirkungen abzufedern, setzen selbst traditionell stationäre Geschäfte für ihre E-Shops, Websites und überall dort, wo ihre Produkte online erscheinen, auf professionelle Produktfotografie. Mit professionellen Produktfotos, fotorealistischen 2D-/3D-Bildern und insgesamt immersiveren Produkterlebnissen finden Marken Wege, Produkte wieder „in die Hände“ der Verbraucher zu legen. Sehen wir uns nun an, wie Marken in der Krise Chancen erkennen und wie sich der Wandel vom stationären Handel zum Online-Handel im Jahr 2021 darstellt.
Wichtige Fakten und Statistiken zum stationären Handel im Vergleich zum Online-Handel
Um sich ein besseres Bild vom Gesamtwandel zwischen stationärem Handel und Online-Handel zu machen, hier einige aufschlussreiche Statistiken.
- Im letzten Quartal 2020 meldete NIKE Inc.-CEO John Donahue einen Umsatzrückgang von 38 %, den das Unternehmen auf die Schließung der physischen Geschäfte zurückführte. Die Nutzung der NIKE-App und die Online-Umsätze milderten den Gesamtrückgang jedoch mit einem Zuwachs von 75 % ab.
- Auch beim Bekleidungshändler H&M brach der Umsatz um 50 % massiv ein, während die Online-Umsätze um 36 % stiegen. Das Unternehmen hat zahlreiche Filialschließungen angekündigt, um die Umsatzverluste auszugleichen.
- INDITEX, Eigentümer von Marken wie ZARA, meldete einen sprunghaften Anstieg der Online-Umsätze um 95 % und kündigte wie andere Unternehmen die Schließung vieler physischer Standorte im kommenden Jahr an.
Im gesamten Markt hat sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher seit 2020 bereits erheblich verändert. Das zeigt sich weltweit. Die Menschen kaufen schlicht nicht mehr so ein wie früher. Wie lange diese Veränderungen anhalten, lässt sich schwer sagen, doch derzeit ist klar, dass stationäre Geschäfte vieles anpassen müssen.
Auf die Markttrends reagieren
In der aktuellen Situation ist es tatsächlich unverzichtbar geworden, dass Verbraucher online einkaufen können. Ebenso wichtig ist, dass Unternehmen auch online liefern können, selbst wenn sie aus dem stationären Handel kommen. Größere, etablierte Unternehmen haben mehr Zeit und Spielraum, sich auf die neuen Marktanforderungen einzustellen. Für KMU und wachsende Unternehmen kann die Reaktion auf das neue Marktumfeld jedoch über Erfolg oder Scheitern entscheiden.
Da immer mehr Verbraucher online einkaufen und die Erwartungen so hoch sind wie nie zuvor, reichen Standard-Produktbilder schlicht nicht mehr aus. Sie benötigen Fotos, die auffallen, Aufmerksamkeit wecken und Kunden auf Ihrer Seite halten, statt sie mit nur einem Klick zur Konkurrenz wechseln zu lassen. Produktbilder sind nicht nur das Gesicht Ihrer Marke, sondern in Zeiten des wachsenden Online-Handels auch ein wertvoller Verkaufstreiber.

Auf neue Verbrauchergewohnheiten reagieren
Mit der Verlagerung zum Online-Shopping geht für Verbraucher eines der größten Probleme einher: Sie können Produkte nicht physisch prüfen. Um sich ein Urteil über die Qualität der Marke und des Produkts zu bilden, haben sie nur die Produktfotografie der Marke.
Das bedeutet: Um erfolgreich zu sein, benötigen Händler nicht nur professionelle Produktfotografie auf ihrer Website, sondern auch Produktbilder, die keine Fragen offenlassen. Produktbilder müssen hochauflösend sein, tiefe Zoomstufen bieten und wichtige Produktinformationen vermitteln, damit Verbraucher sicher kaufen können.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzen Marken auf hochwertige Produktbilder und immersivere Produkterlebnisse. Dazu gehören 360°-Produktfotografie, 3D-Modelle für den E-Commerce und visuelle Produktkonfiguratoren. Professionelle 2D- und 3D-Produktinhalte dieser Art können deutliche Auswirkungen auf Konversionsraten, Retouren und den Gesamtumsatz haben. Vor allem aber können sie das digitale Erscheinungsbild Ihrer Marke in einem Markt etablieren und festigen, der sich zunehmend zugunsten des Online-Handels verschiebt.
Produktbilder zum Gesicht Ihrer Marke machen
Für größere Unternehmen, die bereits ein Studio für Produktfotografie betreiben, steht vor allem die Konsistenz der visuellen Inhalte im Mittelpunkt. Für KMU und wachsende stationäre Geschäfte besteht die Herausforderung dagegen zunächst darin, überhaupt einen Einstieg zu finden.
Professionelle Produktfotografie erfordert traditionell ein Studio für die Vorproduktion, einen Fotografen für die Produktion und Bildbearbeitungssoftware für die Nachbearbeitung. Hinzu kommen Web-Tools wie der 360 Product Viewer von PhotoRobot, um Produktbilder online bereitzustellen.

Das kann bei knappem Budget und ohne Orientierung wie eine kaum lösbare Aufgabe wirken. Eine Möglichkeit ist, ein professionelles Team für Produktfotografie zu beauftragen, das die gesamte Schwerarbeit übernimmt. Eine andere ist, eigene interne Lösungen für die Produktfotografie aufzubauen. Dieser Weg erfordert zwar möglicherweise eine Anfangsinvestition, doch der ROI und die Skalierbarkeit, die er bietet, sind selbst für kleinere Webshops und Online-Händler eine Überlegung wert.
Die besten Tools für den Wandel finden
Wenn Sie eigene professionelle Produktfotografie erstellen möchten oder mehr aus Ihrem Studio herausholen wollen, unterstützt Sie PhotoRobot dabei. Wir begleiten Kunden sowohl beim Aufbau als auch bei der Optimierung ihrer Produktfotografie für E-Commerce und Online-Handel. Unsere Fotoroboter und unsere Software für Steuerung und Automatisierung sind für Produktfotografie in jeder Größenordnung ausgelegt. Ob für einen kleinen Webshop oder ein Fotostudio im industriellen Maßstab: PhotoRobot hat die passenden Lösungen für alle Ihre Anforderungen und mehr.
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