SEO im Fashion-E-Commerce und Online-Handel verbessern
Erfahren Sie, wie Produktvisuals im Fashion-E-Commerce und im Online-Handel die SEO verbessern – für mehr organischen Traffic und höhere Conversions.
5 Tipps zur Verbesserung der SEO in der Produktfotografie für Mode
Sie suchen nach Möglichkeiten, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit Ihrer Produktfotografie und Ihren Videos im Modebereich zu verbessern? In diesem Beitrag stellen wir 5 Tipps vor, mit denen Sie die SEO im Fashion-E-Commerce und im Online-Handel stärken. Erfahren Sie, welche Herausforderungen es gibt, warum SEO immer höchste Priorität haben sollte und wie Sie visuelle Inhalte für das Web optimieren.
Mit SEO steigern Marken die Zahl der Website-Sessions – und bekanntlich bringen mehr Sessions auch mehr Umsatz. Tatsächlich beginnen 80 % der größeren Anschaffungen mit einer Online-Suche bei Google. Mit wirksamen SEO-Maßnahmen machen wir unsere Seiten nicht nur leichter auffindbar, sondern steigern auch den organischen Traffic und letztlich die Conversions.
Fragen Sie jedoch einen SEO-Spezialisten, und Sie werden hören: Das ist leichter gesagt als getan. Schließlich spielen bei der SEO-Optimierung visueller Inhalte viele Faktoren eine Rolle: die Seitenoptimierung, der Einsatz von Alt-Texten für Bilder, die Benennung von Dateien und mehr. All das behandeln wir im Folgenden anhand von 5 Tipps zur Verbesserung der SEO im Fashion-E-Commerce und im Online-Handel.

1 – Ladezeiten der Seiten verbessern
Zunächst einmal sind kurze Ladezeiten für die SEO entscheidend, besonders im Fashion-E-Commerce. Stellen Sie sich vor, Sie möchten online Jacken oder Schuhe vergleichen, doch die Bilder laden entweder nicht oder bremsen die Seite extrem aus. Warten Sie in diesem Fall geduldig auf die Bilder – oder kaufen Sie wahrscheinlich lieber woanders ein?
Die Antwort liegt auf der Hand. Wenn ein Klick auf die Zurück-Schaltfläche und eine neue Google-Suche genügen, kaufen wir ganz sicher woanders ein. So sieht die Welt heute aus: Verbraucher haben unzählige Webshops und Modehändler jederzeit zur Hand. Schneidet Ihre Seite schlecht ab, wird sie in den Suchergebnissen von „optimaleren“ Seiten verdrängt.
Außerdem gilt: Je langsamer die Seite, desto höher die Absprungrate. Das signalisiert den Suchmaschinen, dass der Link weniger vertrauenswürdig ist, was wiederum das Ranking auf der Suchergebnisseite (Search Engine Result Page, SERP) verschlechtert. Daher ist es wichtig, die Dateigröße von Produktvisuals zu optimieren – ob Einzelbilder, Spins oder Produktvideos.
Bei Produktfotos eignen sich JPEG und JPG oft gut, da sie Qualität und Dateigröße bieten, um Produkte optimal zu präsentieren. Je kleiner die Datei, desto schneller lädt die Seite – dennoch sollten Sie keine Abstriche bei der Qualität machen. Generell empfehlen wir bei PhotoRobot Dateigrößen von höchstens 4 MB nach der Komprimierung.

Sie möchten die Geschwindigkeit Ihrer Seite prüfen? Dafür gibt es ein kostenloses Tool. Geben Sie die URL in das Page Insights Tool von Google ein, um die aktuelle Geschwindigkeit Ihrer Website zu messen.
2 – Alt-Texte für alle Produktfotos verwenden
Eine weitere Möglichkeit, die SEO zu verbessern, ist der Einsatz von Bild-Alt-Texten für alle Visuals, die sich nicht auf Shopseiten befinden. Dazu zählen Bilder in Blogbeiträgen, auf Über-uns-Seiten, in Unternehmensinformationen usw. Ziel ist maximale Barrierefreiheit für Sehbehinderte und Nutzer mit langsamer Internetverbindung. Außerdem können Suchmaschinen eine Seite so auch für Personen erfassen, die Text-only-Browser oder Screenreader verwenden.
Hier einige Tipps, wie Sie Alt-Texte für Bilder auf Ihren Seiten verfassen.
- Halten Sie Alt-Texte kurz und prägnant. Oft genügen 5–7 Wörter, um ein Bild zu beschreiben, zum Beispiel: „elegant gekleideter Mann in Anzug und Krawatte“. Wenn Sie noch mehr Informationen angeben müssen, ergänzen Sie diese in Bildunterschriften.
- Beachten Sie die Zeichenbegrenzung für jeden Alt-Text. In der Regel sollten es nicht mehr als 120 Zeichen sein, wobei weniger oft besser ist. Wichtig ist, dass der Text kurz, aber beschreibend genug ist, damit Algorithmen den Inhalt bewerten können.
- Vorsicht vor „Keyword-Stuffing“. Algorithmen erkennen, wenn eine Website versucht, das System auszutricksen, indem sie Inhalte mit Keywords überfrachtet. Achten Sie darauf, wie viele Ziel-Keywords Sie im Alt-Text verwenden.
3 – Eine keywordreiche Konvention für Dateinamen erstellen
Ein oft übersehener Aspekt einer SEO-freundlichen Website ist die Benennung von Bilddateien. Suchmaschinen durchsuchen nicht nur den Text (und die Alt-Texte) Ihrer Seite. Sie analysieren auch sämtliche Bilder, um deren Inhalt zu erkennen und ihren Wert für die Website zu bestimmen.
Dafür ist es wichtig, sich von Anfang an auf eine Namenskonvention für Dateien zu einigen. Die gewählte Struktur sollte zu den Produkten passen und sich für ein erweitertes Geschäftsvolumen skalieren lassen. Dateinamen sollten kurz sein und das Produkt oder Bild dennoch umfassend beschreiben.
Grundsätzlich sollten Dateinamen nur aus 3 oder 4 Wörtern bestehen, damit Suchmaschinen den Inhalt besser erkennen können. Die meisten Plattformen erlauben zudem nur Kleinbuchstaben, Zahlen, Bindestriche und Unterstriche. Vermeiden Sie daher Leerzeichen und andere Zeichen.

4 – Nutzen Sie Produktvideos und Spins
In der SEO-Branche ist die Erhöhung der Verweildauer auf Nicht-Shop-Seiten ein entscheidender Faktor, um von Suchmaschinen stärker wahrgenommen zu werden. Je länger Nutzer auf der Seite bleiben, desto wertvoller stufen die Algorithmen die Website ein.
Eine Möglichkeit, die Verweildauer zu erhöhen, sind Marken- und Produktvideos auf Nicht-Shop-Seiten. Das kann ein kurzes Produktvideo zu Ihrer neuesten Mode-, Schuh- oder Bekleidungskollektion sein – oder ein Video für den Bereich „Über uns“ der Marke.
Möglich sind auch Produkt-Spins im GIF-Format oder interaktive 3D-Modelle. Generell erzielen Websites mit Produktinhalten, die Verbraucher ansehen oder mit denen sie interagieren können, eine höhere Verweildauer. Je hochwertiger der Content, desto stärker das Engagement der Verbraucher auf jeder Seite.
5 – Setzen Sie auf Social-Media-Marketing
Social Media sind zu einem wichtigen SEO-Instrument für die Verbreitung von Produktinhalten geworden. Darüber hinaus können Marken damit eine starke Online-Community aufbauen und erfahren, was ihre Zielgruppen am meisten wünschen. Marken können Faktoren wie die Performance von Beiträgen, die erreichten Nutzer, die Verweildauer und weitere wertvolle Informationen auswerten.
Ebenso wichtig ist der Kontakt zu Verbrauchern auf allen Plattformen, auf denen Ihre Produkte erscheinen. Wer Fragen und Kommentare beantwortet oder auf eine negative Bewertung überlegt reagiert, schafft Glaubwürdigkeit. Marken wirken dadurch insgesamt professioneller und lenken in der Regel mehr Traffic auf ihre Websites. Zugleich stärkt das die Bekanntheit der Marke und das Vertrauen in sie.
Um mit visuellen Inhalten für Social Media bessere Ergebnisse zu erzielen, probieren Sie hochwertige Fotos, Packshots, Spins, Videos und 3D-Modelle aus. Je ansprechender die Inhalte, desto wahrscheinlicher teilen Verbraucher sie im Web. Erstellen Sie unbedingt einen Styleguide und wenden Sie ihn auf allen Plattformen an, auf denen Ihr Produkt erscheint.

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